Noch eine Woche haben die Kinder Herbstferien. Für mich heißt das dass ich Familie, meine Arbeit als Canva Creator, die Planung für den Kindergeburtstag und all die anderen kleinen Dinge unter einen Hut kriegen muss. Ohne dass mir dabei schwindelig wird, weil die Gedanken im Kopf permanent kreisen und ich keine Ahnung habe, wo ich anfangen soll. Dazu kommt, dass wir aktuell die Betreuung der Katzen unserer Nachbarn übernommen haben, während ihres Urlaubs.
Dabei verursacht Letzteres den wenigsten Aufwand verursacht. Wir machen das nämlich nicht zum ersten Mal. Die Katzen kennen uns inzwischen ziemlich gut und da wir selbst einen Kater haben, ist der Umgang mit ihnen für uns auch nichts Besonderes: Füttern, Wasser auffüllen, Katzenklo sauber machen und ein bisschen Gesellschaft leisten. – Das gehört auch noch für die nächsten Tage zu unserem Alltag dazu. Deshalb stand schon vor den Ferien fest dass wir uns währenddessen nicht so viel mehr vornehmen. Es steht nämlich so schon genug auf dem Plan.
Trotzdem waren wir schon auf dem Kürbishof und jeder hat sich seinen Kürbis zum Schnitzen ausgesucht. Den Ausflug machen wir jedes Jahr, seit wir wissen dass es diesen Hof so nah an unserem Wohnort gibt. Dieses Jahr aber werden wir die Kürbisse zu Hause schnitzen. Seit dem Kindergeburtstag im letzten Jahr haben wir unser eigenes Werkzeug und können das deshalb ganz entspannt bei uns machen. Wenn das Wetter jetzt in der zweiten Ferienwoche mitspielt, wollen wir außerdem noch einmal zu einem schönen Spielplatz fahren, auf dem wir schon einmal waren. Damit sind die Ferien ziemlich gut gefüllt und auch schon fast wieder vorbei.

Während der Ferien macht Canva übrigens keine Pause. Hier sitze ich gerade an einigen ziemlich umfangreichen Projekten: Fotobuchvorlagen mit insgesamt 22 Seiten, WhatsApp-Karten und Menükarten rund um Herbst und Sankt Martin und dazu noch Wandkalender mit 14 bis 26 Seiten, je nach Format. – Zum Glück macht es mir Spaß Canva Creator zu sein.
Für die Projekte bekomme ich übrigens immer ein Briefing mit Details und Vorgaben. Wenn ich das gelesen habe geht es für mich an die Umsetzung. Dabei probiere ich immer verschiedene Dinge aus, verwerfe sie wieder, ändere Farben, Schriftarten, Elemente und Fotos. Gerade bei größeren Projekten ist das oft sehr mühsig und aufwendig. Aber irgendwann ist die Vorlage fertig und ich kann kann sie zur Prüfung einreichen. Nach erfolgreicher Prüfung landen die Vorlagen dann in meinem Profil und können von anderen Canva Nutzern direkt über die Vorlagensuche gefunden und verwendet werden. Die Designs und Vorlagen landen also nicht in irgendeinem Ordner auf der Festplatte oder in irgendeiner Schublade. Wenn ich dann zufällig eine meiner Vorlagen in Aktion entdecke, bin ich ein kleines bisschen stolz und freue mich sehr darüber. – So war es auch neulich, als eine Schule gar nicht weit von hier meinen Flyer zum Thema Zirkus benutzt hatte. Das ist so ein kleiner Moment, der mir zeigt, dass das, was ich da am Computer mache, am Ende nicht einfach so in einer riesengroßen Designbibliothek verschwindet.


Und gleichzeitig gilt es schon an die Geburtstage der Kinder zu denken. Direkt nach den Ferien wird unsere Tochter zehn und unser Sohn wird neun. Da beide Geburtstage nur drei Tage auseinanderliegen, feiern wir auch dieses Jahr die Geburtstage wieder zweimal zusammen. Je einmal mit Erwachsenen, die die Kinder mögen, und mit ihren Freunden. – Den klassischen Geburtstag haben wir wegen Terminüberschneidung mit dem Tag der offen Tür an der weitere führenden Schule in den November geschoben, aber Dinge wie Mitgebsel, Kuchenrezepte und Deko wollen trotzdem geplant und organisiert werden. Immerhin haben wir dieses Jahr kein Motto. Im letzten Jahr hatten wir zum ersten Mal eines: Harry Potter. Man sollte meinen dafür gäbe es Haufenweise schöne Deko und passende Luftballons ohne wein Vermögen auszugeben. Pustekuchen! Deshalb freue ich mich in diesem Jahr wieder einfach auf unsere bunte Ballongirlande.

Dabei nehmen wir den Tag der offen Tür nur mit weil wir unserer Tochter die Schule zeigen möchten die sie ab dem nächsten Sommer besucht. Denn die Schule steht eigentlich schon fest. Uns war nämlich wichtig, dass sie sie auch zu Fuß erreichen kann, weil ihr auf längeren Stecken im Auto und Bus schnell schlecht wird und sie sich übergeben muss. Außerdem muss sie den Weg auch zunächst alleine gehen weil unser Sohn noch die Grundschule besuchen wird. Der weg ist länger als bisher, aber machbar. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich habe nämlich auch schon meine Schulzeit an dieser Schule verbracht. – Verrückt! Gestern erst habe ich sie doch erst noch in den Kindergarten gebracht und heute ist sie fast 10 Jahre alt und sitzt in ihren Herbstferien hier als hätte sie noch alle Zeit der Welt.
Auch bei uns findet irgendwo zwischen Kürbissen, Canva Vorlagen, Geburtstagskuchen und zwei Kindern, die Ferien haben, eben der ganz normale Wahnsinn statt.
