Jahresrückblick

Tschüss 2019!

Das Jahr geht auf sein Ende zu. Noch zwei Tage und 2019 ist nicht mehr. Dann begrüßen wir das neue Jahr das, gefüllt wie eine Wundertüte, mit Überraschungen vor uns liegt. Einige werden uns in freudiges Staunen versetzen, andere werden uns gerade so ein müdes Lächeln entlocken und ein paar werden uns mit Sicherheit wachrütteln und zum Weinen bringen. Letzteres sowohl mit Tränen der Freude, als auch mit Tränen der Trauer. Wie viele andere schaue ich auf die vergangenen Monate, Wochen und Tage im letzten Jahr zurück. Meine Gedanken möchte ich gerne wieder in einem entsprechend Jahresrückblick festhalten. Ich möchte euch daran teilhaben lassen, obwohl ich diesen Beitrag wohl eher für mich schreiben. Eben so ganz anders wie die anderen Beiträge.

Gebloggt in 2019

15.660 Wörter auf 91 Beiträge – ohne diesen Rückblick – konnte ich in diesem Jahr veröffentlichen. Ganz vorne mit dabei auch in diesem Jahr wieder der Freitags-Füller von scrapimpulse und die Beiträge zum 12 von 12 von Draußen nur Kännchen!. In diesem Jahr ist die Statistik explodiert, und ich verzeichne über 4700 Aufrufe. – Für einige nicht viel, für mich dennoch der Wahnsinn. Mein Blog wächst und wird gelesen. Immer noch ganz wie im letzten Jahr, ist das Bloggen für mich absolute Me-Time. Nach wie vor bereitet es mir Freude, eröffnet mir im Austausch mit anderen Bloggern neue Themenwelten und nützliche Tools. Darüber hinaus bietet das Bloggen weiterhin eine schöne Möglichkeit nicht nur meinen Alltag, sondern die Dinge zu teilen die mich beschäftigen und glücklich machen. Noch mehr Freude macht es mir wenn ich auf die Rückmeldungen schaue und sehe, dass ihr meine Beitrage mit Gewinn lest und sie euch ein wenig glücklicher stimmen konnten in eurem Alltag. Auch freue ich mich sehr darüber dass die angebotenen Downloads bei meinen Lesern sehr beliebt sind.

Persönlich in 2019

Der Dreh und Angelpunkt in meinem Leben, war auch in 2019, meine kleine Familie für die ich lebe. Dass das so ist musste ich mir allerdings erst selbst beweisen nach den Vorwürfen und Unterstellungen, die mich noch in 2018 erreichten. Anscheinend kursieren Geschichten über mein Verhalten, gegenüber meinem Mann und meiner Kinder, und meiner Person die schlicht und ergreifend nicht der Wahrheit entsprechen. Das sorgte dafür dass es mit der Selbstfürsorge und -liebe nicht weit her war. Irgendwie musste ich es ja beweisen dass an den Vorwürfen nichts dran ist. Das führte aber eigentlich nur dazu, dass ich gestresst, frustriert und müde wurde. Außerdem tat mir alles Weh: Arme, Beine, Zähne, Kopf, Rücken. Im Sommer hab ich die Bremse gezogen und mich dessen besinnt was eigentlich wichtig ist. Ich lasse fünfe gerade sein und führe vor allem den Haushalt nur noch minimal.

– Ja klar ist das irgendwie möglich. Jemand Fremdes im Haushalt? Und das muss ich doch eigentlich selber machen? Das ist doch eigentlich meine Aufgabe.
– Nö, finde ich nicht! Warum sollte das deine Aufgabe sein? Du hast Kinder zu versorgen. Vielleicht arbeitest du auch. Du hast genug unter einen Hut zu bekommen. Und da muss man sich gut überlegen ob Haushalt einem Energie nimmt oder nicht. ….
– Meistens ist es ja so dass der Mann mehr Stunden arbeitet als die Frau, und es dann oft so ist dass erwartet wird das die Frau den Haushalt mitmacht. Vielleicht ist das okay für dich. Ich find das immer ein bisschen kritisch, weil ich denk immer der eine Teil arbeitet ja weniger um sich um die Kinder kümmern zu können. Und nur weil ich zehn Stunden weniger die Woche arbeite, oder vielleicht 20, als mein Partner heißt es ja nicht dass ich diese Zeit in putzen investieren kann. Oder auch möchte.

Carolin Habekost im Podcast #110

Außerdem haben wir im September den Mittagsschlaf abgeschafft. Die Nachteule, immer spät ins Bett, und der frühe Vogel, wach schon vor sechs am Morgen waren auf Dauer so nicht mehr zu handhaben. Also Adieu Mittagsschlaf!. Seit her habe ich zwei Synchronschläfer hier. Und wir sind alle ein wenig zufriedener. Okay, in seltenen Ausnahme fällen gibt es noch immer den heißt geliebten Mittagsschlaf. Den abzuschaffen war aber schon eine Umstellung, mehr für mich als für den Rest der Familie, war doch die Schlafenszeit immer eine in der ich noch viel erledigt habe.

Gelernt in 2019

Inzwischen habe ich es, noch rechtzeitig vor dem Jahresende verstanden, dass ich erst mir genügend Zeit widmen muss damit alle genügend Zeit abbekommen. Zeit die weit mehr über das erfüllen der Bedürfnisse hinaus geht. Dafür klingelt bei mir inzwischen JEDEN Morgen – auch an Sonn- und Feiertagen – um halb sechs {5.30 Uhr} der Wecker. Die eineinhalb bis zwei Stunden gehören dann nur mir. – Ich höre noch im Bad gelegentlich einen Podcast oder sehe mir nützliche YouTube Videos an. Bereite das Frühstück für die Kinder vor und kümmere mich darum dass die Spülmaschine ausgeräumt wird, trinke Tee und Lese noch etwas. Letzteres tatsächlich erst seit ein paar Tagen.

… und sonst in 2019

Wir als Eltern haben es dieses Jahr ins Kino geschafft. Und uns den Film Last Christmas gegönnt. Kurz darauf haben wir mit Emma ihren ersten Kinofilm besucht. Drei mal dürft ihr Raten welcher Film das wohl war. {Die Auflösung findet ihr HIER.}

Was mich betrifft bin ich wieder in das Intervallfasten eingestiegen und verzeichne zum Jahresende ein Minus von 20 kg.

Ausblick 2020

Ganz ehrlich weiß ich noch nicht wie sich 2020 gestalten soll. Was ich erwarte von dem kommenden Jahr. Aber vielleicht versuche ich einfach wieder mehr aus dem Bauch heraus zu denken und handeln. Geschadet hat es mir nicht bis die Kinder kamen.