Blogparaden · Haushalt

Meine Grundsätze im Haushalt

Das hier wird jetzt kein Blogpost darüber wie man perfekt Putz oder eine perfekte Putzroutine etabliert. Darum geht es mir nicht. Ich habe in den letzten Jahren viele Systeme & Routinen ausprobiert. Vom Fokustag, an dem ich alles was an Putzaufgaben an einem Tag erledigt habe, bis hin zum Zonecleanig, bei dem der Wohnraum in verschiedene Zonen eingeteilt wird. Butter bei die Fische, als Eltern kennen wir es alle spätestens wenn das Kind nicht fit ist war es das mit dem Fokustag & wir alle wissen wo es am dreckigsten im Zuhause ist. Dafür brauch es keine festgelegten Zonen. In den letzten Monaten haben sich so ein paar Grundsätze entwickelt um die Dinge neben Kindern, Mann & anderen Lebensaufgaben zu erledigen.

  1. Jeden Tag ein bisschen was:
    Lieber jeden Tag eine bisschen was erledigt als alles auf einmal. Montags wird hier beispielsweise die Küchenzeile auch aus den Ecken geputzt, das Streu im Katzenklo komplett gewechselt, der Trinkbrunnen des Katers gereinigt & frisch befüllt. Bad putzen, Boden staubsaugen & wischen folgen an den kommenden Tagen. Der Freitag ist dann reserviert für den Wocheneinkauf. Zusätzlich dazu gibt’s 3-4 Waschmaschinen in der Woche.
  2. Familie einbinden:
    Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen das zu erwähnen. Aber alles schafft keiner alleine & deshalb wird hier die Familie mit eingebunden. Die wohnen schließlich auch hier & wollen sich genauso wohl fühlen. Groß wie Klein. Deshalb wird nicht nur mein Mann eingebunden & kümmert sich um den Müll dass der raus kommt sondern auch die Kinder. So langsam lernen sie ihre Kleidung selbstständig in den Schrank zu räumen, am Morgen ihr Bett zu machen, wie sie ihre Schmutzwäsche in den Wäschekorb* zu sortieren & wie sie die Waschmaschine bedienen. Eigenverantwortung ist das Stichwort, damit sie irgendwann nicht ganz unselbstständig sind wenn sie auf all das Wissen angewiesen sind.
  3. Aufgaben bündeln:
    Etwa jede Woche habe ich ein Paket an gebündelten Schwerpunkt Aufgaben. Dabei geht es vorrangig um solche Sachen wie Staub wischen, Spiegel putzen, Betten beziehen, Fenster putzen & Schreibtische aufräumen.
  4. Tagesroutine:
    Es hilft auch Aufgaben in die Tagesroutine zu integrieren. Am Abend schon mal die trockene Wäsche, in den Sommermonaten vom Balkon holen, die Küche nach dem Abendbrot aufräumen & über die Küchenzeile wischen sind nur zwei Dinge die man tun kann um die Grundordnung & Sauberkeit bei zu behalten.
  5. Tschüss Perfektion:
    Gerade in Zeiten wie diesen kommt immer mal was dazwischen. Aber selbst dann gibt es keinen fixen Putzplan. Zwar trage ich mir alles in den Kalender ein, aber es ist jetzt auch kein Drama wenn mal was nicht geschafft wird weil wir am Nachmittag ein Playdate hatten, unterwegs waren oder weil hier jemand nicht ganz fit war. Dann wird das ganze einfach auf den nächsten Tag geschoben. Ich bügle auch inzwischen nicht mehr. Wäsche einfach nur gut & ordentlich aufhängen dann ist es schon gut glatt.

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