Gerade bin ich wieder zurück vom Wegbringen. Unser Sohn ist jetzt im Kindergarten. Das Schulkind ist in der Schule. Das Erste was ich heute mache ist es alle Fenster zu öffnen. Grundsätzlich mache ich das täglich aber nicht immer unbedingt als erstes wenn ich vom Kindergarten zurück komme. Heute aber hielt ich es für nötig. Dabei hab ich noch den Schlafanzug unserer Tochter für die Wäsche eingesammelt.

Der Schlafanzug wandert auch direkt mit anderen Kleidungsstücken in die Waschmaschine, die so heute wieder ordentlich voll wird. Danach schminke ich mich noch ein bisschen für mich. Ungeschminkt fühl ich mich immer als wäre ich krank, und das bin ich ja trotz Husten aktuell nicht. Dabei denke ich schon mal nach was heute so ansteht und würde mir gerne noch ein bisschen Zeit nehmen um runter zu fahren. Ich werfe einen Blick auf die Uhr …

… kurz nach halb neun. Puh, das alles unter einen Hut zubekommen wird wieder eine knappe Kiste. Betten machen, Spülmaschine ausräumen, Wäsche abhängen, falten und wegräumen. Die nächste Wäsche aufhängen und für die selbstgemachten Weihnachtsgeschenke eine Geschenkverpackung überlegen. Die Überlegung kann ich auch schon für einen gesonderten Blogpost nächste Woche gebrauchen. Also lohnt es sich gleich doppelt. Außerdem möchte ich noch ein bisschen weiterschreiben an meinem Jahresrückblick.

Also den PC einschalten. Mein Assistent macht sich auch schon bereit. Vielleicht möchte er auch einfach nur etwas von meinem Joghurt abhaben, der auf dem Schreibtisch steht.

Zwischendurch noch die Balkontür öffnen durch das Fenster in die Sonne starren. So besonders schön. Ganz besonders wenn der Glitzer auf den Anhängern funkelt.

Und dann zurück an den Schreibtisch, und den Jahresrückblick, mit Kaffee aus der Weihnachtstasse. Heute füge ich ein paar Bilder ein mit Dingen die sonst noch so waren in diesem Jahr. Beim Tippen und Bilder suchen fällt mein Blick auf das Kartenset mit der Glühbirne. „Weil es ohne dich zu dunkel ist.“, steht darauf. Darin sind fünf Impulskarten. Eine davon gefällt mir besonders gut.

Diese hier.

Weiter geht es mit Ideen wie ich die mit den Kindern selbstgebastelten Geschenke am schönsten verpacken könnte. Die Ideen die mir einfallen merke ich mir gleich für einen extra Blogartikel den ich gerne nächste Woche schreiben würde. So lohnt sich die Arbeit gleich doppelt. Hier habe ich schon mal buntes Weihnachtsbastelpapier so gefaltet dass eine Tüte daraus wird. Aus meinem Tun werde durch das klingeln meines Handys gerissen. Es ist der 12.00 Uhr Wecker der mich daran erinnert dass in einer halben Stunde unser Sohn vom Kindergarten abgeholt werden muss.

Vorher wollte ich schon noch die Spülmaschine ausgeräumt haben und das Frühstücksgeschirr wieder eingeräumt haben. Auf dem Weg in die Küche entdecke ich dann die Leiter im Weihnachtsbaum. Sieht aus wie eine Elfenleiter. Ob sich etwa unser Oksar im Baum versteckt?

Tatsächlich da sitzt unser Oskar mitten im Weihnachtsbaum.

In der Küche angekommen hör ich mir beim Spülmaschine ausräumen und Geschirr wegstellen eine Episode Synapsensalat an. In der gehörten Episode geht es unteranderem darum ob es okay ist Content auf Kosten anderer zu produzieren in dem man sie kritisiert. Ich finde das Thema ist nicht einfach mit ja oder nein zu beantworten. Es gibt berechtigte Kritik und unberechtigte, das ist wie schwarz und weiß. Grundsätzlich aber finde ich es immer besser eigene Dinge zu produzieren bevor ich hergehe und Dinge von anderen kritisch zerlege um daraus eigenen Content zu kreieren der mich weiterbringt nur weil ich einen bekannten Namen im Titel habe.

Beim Mittagessen fällt mir auf dass ich das Bild überhaupt heute vergessen habe, und bevor es heute kein Adventskalenderbild in meinem 12 von 12 gibt, obwohl es im Dezember fast verpflichtend ist kommt das als krönenden Abschluss für heute.


Oh, wie schön ist dein Weihnachtsbaum, und ich habe auch so schöne Figuren, die uralt sind, noch von meinen Eltern. Leider gibt es dieses Jahr keinen Weihnachtsbaum, weil wir auf Reisen sind. Deswegen danke ich dir für die schönen Bilder und dieser Hauch von Nostalgie.