Einfach so · Weihnachten · Winter

Frohe Weihnachten! || Abschied in die Winterpause

Gutes Marketing ist die gleiche Geschichte immer wieder anders zu erzählen, habe ich mir sagen lassen. Weihnachten ist damit das Musterbeispiel von gutem Marketing. Jahr für Jahr erzählt man sich immer wieder die gleiche Geschichte, nur anders. Eigentlich ist es nicht einmal eine Geschichte sondern die beste Botschaft überhaupt: Jesus kam als Baby auf diese Welt. An diesem Tag ändert sich alles, auch unsere Zeitrechnung. Plötzlich gibt es eine Zeit vor Christus und eine nach Christus.

Und alles begann mit Maria aus Nazareth. Wenn ich könnte würde ich sie fragen, was sie getan hat kurz bevor der Engel ihr verkündete dass sie ein Kind bekommen sollte. Mit diesem Moment änderte sich ihre komplette Zukunft. Sie war zu dem Zeitpunkt verlobt, die Hochzeit längst geplant und alles war sicher. Ich weiß nicht was in ihr vorging, welche Gedanken sie dachte, aber ich weiß dass sie Gott gedankt hat für ihre Berufung und das was Gott mit ihr vor hatte. Trotz ihres jungen Alters, ihrer Träume und Wünsche hat sie voller Gottvertrauen ihren Platz in der Geschichte eingenommen.

Ich würde Josef gerne fragen, was er dachte als Maria ihm erzähtle dass sie schwanger ist. Sicher war er geschockt. Vielleicht dachte er das Maria ihm fremdgegangen sein muss. Ich weiß es nicht, aber die Tatsache dass er einfach nur weglaufen wollte gibt einem fast die Antwort. Mitten in seiner Enttäuschung erschien auch ihm ein Engel. Er vertraute auf das was der Engel ihm sagte, so nahm auch er voller Vertrauen auf Gott seinen Platz in der Geschichte ein und heiratete Maria.

Was ging in den Hirten auf dem Feld vor als mitten in der Nacht plötzlich alles taghell wurde und Engel die Geburt vom Retter der Welt verkündeten. Wie erschrocken müssen sie gewesen sein dass der Engel sie grüßt mit „Fürchtet euch nicht!“? Diese rauhen, groben Kerle hörten als erste die gute Nachricht von Jesu‘ Geburt. Ich glaube nicht das dass erste Weihnachten ein stilles Event war, und die Hirten allen Grund hatten erst einmal Angst zu haben. 400 Jahre war Gott still gegenüber seinem Volk und seine Stille durchbricht der schrei eines Babys in einer Futterkrippe. Ganz unaufdringlich. Gott zwingt sich den Menschen nicht als machtvollen König auf sondern als Baby und damit so ganz anders als erwartet.

In der Nähe eines Babys wird es leiser und ruhiger. Man schaltet alles laute ab, staunt und bewundert. Mit einem Baby auf dem Arm bewegt man sich achtsamer und behutsamer. Wenn ein Baby da ist wird alles ruhiger.

Ich wünsche dir dass du stillwerden kannst bei dem Baby an der Krippe. Ich wünsche dir Frohe Weihnachten!

Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich in meine Winterpause. Wenn nichts dazwischen kommt blogge ich am 5. Januar 2024 bei „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und eine Woche später beim 12 von 12 wieder mit. Vorher kommt noch der Monatsrückblick für den Dezember online, der ist bereits geplant und wird noch um die Feiertage ergänzt.

Also, egal ob du groß oder klein feierst, lieber alleine bleibst oder den Jahreswechsel verschläfst. Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Gegen die Langeweile:

3 Kommentare zu „Frohe Weihnachten! || Abschied in die Winterpause“

  1. Danke für diese Einbkicke/Gedanken (die ichbwrst jetzt lese) – sie stimmen zu Überlegungen an…

    Einen guten Rutsch und „e guets Neus“ aus der Schweiz.

Ich freu mich über Kommentare!

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