Der letzte Monat des Jahres. Verrückt wie schnell das jetzt ging. Bis zur mitte des Jahres zog sich das Jahr fast so sehr wie zäher Kaugummi. Und jetzt ziehen seit einigen Wochen die Tage im Eiltempo nur so vorbei. Der Dezember vergeht von Natur aus so wie so viel schneller. Weil die Tage immer besonders kurz sind. Spät wird es hell und wieder früh dunkel. Dazu kommen Termine für Weihnachtsfeiern, Weihnachstmarktbesuche und Zeit für Familienaktionen wie Plätzchen backen und Geschenke basteln mit den Kindern. All das liegt zwischen dem ohne hin schon gut gefüllten Familienalltag. Und als wäre all das noch nicht genug verblogge ich dieses Jahr parallel zum Monatsrückblick auch noch meinen Jahresrückblick. Das gab es so noch nie hier im Blog.
Pläztchen backen und verzieren
Am ersten Adventswochenende, genauer gesagt an dem Samstag vor dem ersten Advent, habe ich die Kinder zum Plätzchen backen zusammen gerufen. Zutaten abwiegen, Teig kneten und ausrollen, Plätzchen ausstechen und ausbacken. All das haben wir an einem Nachmittag hinbekommen. Verziert haben wir die Plätzchen mit verschieden farbigem Zuckerguss und bunten Streuseln dann an dem Montag nach dem ersten Advent. 😅


Weihnschtsfeiern und Weihnachtsmarkt
Am 06. Dezember lädt der Kindergarten zum lebendigen Adventskalender ein und öffnet sein Tor für alle die Lust haben auf ein paar besinnliche Minuten. Wir waren zu viert dort und hören die Geschichte vom Nikolaus, es gibt Plätzchen, warmen Kakao und kurze Gespräche. Über all standen Kerzen. Das hat war wirklich schön organisiert. Ebenfalls schön organisiert und auch im Kindergarten fand die Weihnachtsfeier der Kindergartengruppe unseres Sohnes statt. In der Weihnachtswichtelwerkstatt wurde gebastelt für den Weihnachtsbaum in am Marktplatz vor dem alten Rathaus. Im nachhinein konnten wir Eltern uns unterhalten und die Kinderspielen. Dazu gab es Plätzchen, Glühwein, Kinderpunsch und Kakao.
Damit es wieder was zum Abhaken auf meiner To-Want-Liste gibt, und einfach weil es in der Adventszeit dazu gehört, besuchen wir am zweiten Advent den Weihnachtsmarkt am Schloss in unserem Städchen. Auch in diesem Jahr hat sich der Veranstalter wieder selbst übertroffen. Seit einigen Jahren schon übernimmt NA1° die Organisation und Umsetzung des Weihnachtsmarktes, und hat diesem neues Leben eingehaucht.

Am dritten Adventswochenende verschlägt es uns nach Limburg zum Weihnachtsmarkt. Eigentlich wollten wir ja nach Wiesbaden zum Weihnachtsmusical der Move Church, aber unser Auto musste zum TÜV in die Werkstatt. Blöd geplant. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wären wir einfache Strecke zweieinhalb Stunden, inklusive Wartezeit und Aufenthalt. Oder anders, wir würden um halb acht am Morgen das Haus verlassen und kämen zwölf Stunden später nach Hause. Das ist uns mit den Kindern einfach zu lange. Und trotzdem haben wir das Musical dank Streaming am Sonntag Morgen nicht verpasst.


auf dem Marktplatz vor unserem alten Fachwerk Rathaus.
Weihnachten und Silvester
Die letzte Woche Schulwoche vor Weihnachten hat begonnen, und gefühlt stündlich werde ich nach der Anzahl der Tage bis dahin gefragt. Dabei lerne ich ein neues Zeitgefühl kennen bei dem 90 Minuten Film einem ganzen Tag entspricht. Immerhin unsere Weihnachtspost ist letzte Woche noch verschickt worden und die vier Pakete kommen noch rechtzeitig bei ihren Empfängern an. Zumindest hoffe ich das und warte selbst noch auf ein Paket dessen Inhalt zwar nicht zu Weihnachten aber zu einem Geburtstag der auf Weihnachten fällt verschenkt werden soll.
Drei Tage vor Weihnachten sind alle Päckchen komplett. Jetzt muss sie nur noch einer verpacken. Geschenkpapier habe ich zum glück genug da. Außerdem verpacke ich eigentlich ganz gerne Geschenke. Gerade zu Weihnachten. Da ist es auch kein Problem dass ich die für die Großeltern gleich mit verpacke, und solange aufbewahre bis sie herkommen. Die Oma kommt ja bereits am ersten Weuhnachtstag. Und auch der Termin mit Oma und Opa steht Anfang Januar schon. Paralell zu den letzte Weihnachtsvorbereitungen überlege ich schon mal wie ich den Silvestercountdown für die Kinder im diesem Jahr gestalte und fülle. Wachsmalkreide*, Knicklichter und Deko haben wir schon da. Mal sehen was mir dieses Jahr noch einfällt.
So verbrachten wir die Feiertage
Heilig Abend sind wir unter uns geblieben. Mein Mann, die Kinder und natürlich die Katze nicht vergessen. Wir haben ausgeschlafen und sind gemütlich mit ausgiebigem Frühstück in den Tag gestartet. Die Kinder waren schon völlig aufgeregt und in Vorfreude auf ihre Geschenke. Allerdings mussten sie sich noch etwas gedulden. Für uns ist es nämlich längst Tradition geworden am Nachmittag an einem Weihnachtsgottesdienst teilzunehmen. Inzwischen schalten wir uns dazu online in den Livestream der Move Church. Neben Elfenspaß, Weihnachtsmann und Christkind ist es mir wichtig dass die Kinder auch wissen dass wir an Weihnachten auch Jesu‘ Geburtstag feiern.


Den ersten und zweiten Weihnachtstag haben wir in Gesellschaft verbracht. Die Oma war am ersten Weihnachtstag da. Am Abend musste mein Mann zwar zur Nachtschicht. Das hinderte mich und die Kinder aber nicht daran den Tag noch gemütlich mit fernsehen und einer warmen Dusche für jeden zu beenden. Um für mich persönlich den Tag abzuschließen hab ich mir noch Titanic* angesehen. Am zweiten Weihnachtstag waren wir bei Freunden eingeladen. Beide Tage lieferten schöne und lustige Stunden.

Drei Tage vor Jahresende haben eine Freundin und ich es doch noch hinbekommen in diesem Jahr noch mal zusammen zu Frühstücken. Zusammen mit unseren Kindern hatten wir so einen schönen Vormittag. Auch die Kinder haben die Zeit beim gemeinsamen Spielen sehr genossen und waren kaum zu trennen. Das ermöglichte uns dass wir unseren Kaffee bei ruhigem Gespräch ohne Unterbrechung trinken konnten. Silvester selbst haben wir unaufgeregt mit den Kindern verbracht. Auch diesesmal hatte ich einen Countdown für sie vorbereitet. So hatten sie von Mittag bis Mitternacht neun Päckchen mit Aktivitäten zum öffen. Allegemein war das nichts wildes. Unter anderem waren drin: Wachsmalkreide für Kratzbilder zum Selbermalen, Knicklichter, ein bisschen Silvester Deko, für Mitternacht ein paar Knallerbsen, was zu naschen und ein Gesellschaftsspiel. Um kurz vor Mitternacht haben wir uns mit Nachbarn, zum Anstoßen und Feuerwerk kucken, vorm Hausgetroffen.

Tschüss Waschmaschine
Was gehört definitiv nicht zu den Dingen die man vor den Feiertagen gebrauchen kann? Genau, eine kaputte Waschmaschine. Ersatzteil und Techniker wären teurer als eine neue, die wir auch direkt bestellt haben. Der Händler verspricht Lieferung bis zum 23.12.2023. Wir hoffen jetzt das beste und das wir aller spätestens nach Weihnachten wieder waschen können. Wäre unser Auto nämlich nicht noch immer zum TÜV in der Werkstatt hätten wir auch vor Ort kucken können. Zum Glück wohnt die Oma vor Ort und hat sich bereit erklärt für uns mit zu waschen. Mein Mann kommt auf dem Weg zur Arbeit dort vorbei, bringt ihr die Wäsche und holt sie nach Feierabend wieder ab.

Wir hatten tatsächlich zügig einen Liefertermin gehabt. Der konnte aber nicht eingehalten werden und wurde uns keine 24 Stunden vorher seitens Media Markt abgesagt. Man wollte sich melden sobald die bestellte Ware zur Verrügung steht, und man hoffe auf den nächsten Tag. Bitte? Die Waschmachine war doch bestellbar mit Lieferdatum bis 23.12.2023. Wenn der Termin nicht eingehalten wird hätten wir auch warten können bis unser Auto vom TÜV aus der Werkstatt zurück ist. Und solange wir zwei Tage vor Weihnachten auf alles warten wäscht die Oma weiter unsere Wäsche mit, bis ein Tag vor Heilig Abend um gegen 12 Uhr tatsächlich unsere Waschmaschine geliefert wird. Unser persönliches Weihnachtswunder.
Sonst so im Dezember 2023






Was steht an im Januar?
Im Januar habe ich Geburtstag. Den ich sogar ein bisschen feiern werde. Außerdem kommen meine Eltern am 8. Januar und wir holen Weihnachten mit ihnen nach. Das bedeutet auch dass die Weihnachtsdeko hier nicht so schnell verschwindet. Außerdem habe ich vor hier im Blog ein paar Tools zu teilen auf die ich in meinem Alltag auch 2024 nicht verzichten möchte. Und bis Mitte Januar sind hier noch Weihnachtsferien. Die Tag für Tag eher spontan gestaltet, als geplant, werden.

Ich liiiiebe deine Mickey Weihnachtstasse. Da bin ich direkt neidisch drauf und 2. das mit der Waschmaschine braucht man echt nicht.
Klingt dennoch nach einem eigentlich schönen und gemütlichen Übergang ins neue Jahr.
Tatsächlich war der Übergang ins neue Jahr ganz gemütlich. Die Tasse hab ich übrigens beim C&A entdeckt.