In der Vergangenheit wurde ich hin und gefragt auf was ich beim Bloggen nicht verzichten könnte. Verständlich, denn Tools gibt es viele und nicht alle sind kostenfrei. Selbst blogge ich aber hauptsächlich mit kostenlosen Tools, die es alle auch in einer Bezahlversion gibt. Allerdings finden ich es überhaupt nicht notwendig gleich zu Beginn Geld für alles in die Hand zu nehmen. Vor allem dann wenn man noch herausfinden möchte ob das Bloggen etwas für einen ist. Alles erwähnte verwende ich schon seit Jahren selbst und bin immer noch sehr zu frieden damit.
Die Software
Einmal WordPress immer WordPress
Seit ich 2011 mich mit meinem ersten Blog bei wordpress.com registrierte und parallel bei blogger versucht habe wusste ich noch nicht wie gut dieses Tool ist. Parallel dazu hatte ich mich zwar auch auf blogger.com angemeldet kam aber tatsächlich besser mit WordPress klar. Die Einrichtung eines Blogs war, und ist bis heute, hier gefühlt intuitiver. Damals wusste ich allerdings noch nicht dass es die Option gibt auch einen selbstgehosteten WordPress – Blog zu führen. Da ich aber bei wordpress.com jederzeit die Möglichkeit habe ein Upgrade durchzuführen welches eine eigene Domain und mehr Speicher beinhaltet finde ich das jetzt auch nicht wirklich dramatisch. Damals gab es aber auch noch 3 GB Speicherkontingent im kostenfreien Tarif. Heute erhält man mit meinem neuen Blog nur noch 1 GB. Mit vielen Bildern hat man die aber auch recht schnell gefüllt und muss Upgraden. Für mich als Privatperson ist die Lösung mit den alten 3 GB bisher völlig ausreichend. Dank der Jetpack App kann ich auch von unterwegs aus Bloggen oder Bilder vom Handy direkt hochladen. Mein aktuelles Theme ist übrigens Button 2.

Grafiken und Fotos
Schöne Grafiken für Instagram, Design und Layout Elemente erstelle ich mit Canva. Die Design Plattform hat zusammen mit Adobe Photoshop Lightroom fürs Handy fast vollständig Photoshop am PC ersetzt. Ich wüsste heute glaube gar nicht mehr wie ich überhaupt ein Bild in Photoshop am PC bearbeite so dass ich damit zufrieden wäre. Sowohl Lightroom fürs Handy als auch Canva nutze ich in der kostenfreien Version. Es gibt aber auch hier tatsächlich die Möglichkeit mit einem Tarifupgrade zusätzliche Funktionen freizuschalten, doch bislang bin ich mit dem was mir so geboten wird sehr zufrieden. Auch meine Freebies habe ich alle komplett mit Canva erstellt. Gerade mit Canva kommt man in der kostenlosen Version sehr weit. Zu dem ist intuitiv bedienbar und übersichtlich aufgebaut. Fotos Fotografiere ich tatsächlich selbst. Die Blogbeiträge und Canva Grafiken bei denen ich auf Stockfotos zurückgegriffen habe kann ich wohl an einer Hand abzählen. Und für diese habe ich dann auf Fotos bei Pixabay oder in der Canva Bibliothek zurückgegriffen. Allerdings dürfen Fotos aus Canva nur in veränderter Form genutzt werden. Wenn du die Design Plattform eh schon nutzt wusstest du das bestimmt schon. Gleiches gilt für Vorlagen und andere Elemente.

Notizen und Bilder auf unterschiedlichen Geräten sammeln und hin und her schieben
Für Ideen, Notizen und zum Sammeln von Links auf unterschiedlichen Geräten nutze ich Google Notizen. Die Anwendung ist einfach zu bedienen und kostenlos. Das einzige das benötigt wird ist ein Google Konto. Um Fotos und Dateien zwischen einzelnen Geräten hin und her zu schieben nutze ich die Dropbox. Bisher komme ich auch hier mit dem Speichervolumen gut aus. Wenn ich Bilder verkleinere greife ich aber tatsächlich noch auf Photoshop am PC zurück. Bisher habe ich keine bessere Lösung gefunden die große Bilder zufriedenstellend verkleinert.
Hardware
Bei der Hardware kann man bei Bedarf nach und nach aufstocken. Gute Preis bedeutet dabei auch nicht immer gleich gute Qualität. Hier lohnt es sich zu vergleichen und die Häufigkeit des tatsächlichen Gebrauchs zu hinterfragen.
- Samsung Galaxy A22*
- CANON EOS 2000D*
- CANON LENS EF 50mm*
- Lenovo Tablet *
- Tablet Tastatur mit Hülle*
- Ringlicht*
- Webcam*

Mein physischer Kalender
Zugegeben ein physischer Kalender ist eher kein klassisches Tool zum Bloggen, dennoch ist es trotzdem sehr hilfreich. Auch wenn inzwischen vieles digital läuft vom Planen auf Papier komme ich nicht weg. Im letzten Jahr habe ich es ernsthaft versucht und festgestellt Schreibe ich mit der Hand bin ich schneller als beim Tippen am Handy oder Tablet. Ich liebe es wenn Dinge aus dem Kopf erst mal durch die Hand gehen. Außerdem gibt mir ein physischer Kalender ein besseres Gefühl für meine Wochenplanung und meine verfügbare Zeit. Schon das dritte Jahr nutze ich den Happy Planner* mit vertikalem Design. Zusätzlich zu den vorhanden Seiten lassen sich flexibel zusätzliche Notizseiten in den Kalender heften auf denen ich zusätzlich Ideen und Gedanken sammeln kann. Außerdem dient er mir als eine Art Redaktionsplan. Hier halte ich fest welchen Blogbeitrag ich in der aktuellen Woche veröffentlichen möchte. Sorgt für zusätzliche Struktur wenn ich möglicherweise noch Fotos für einen Beitrag benötige.

Hallöchen,
früher habe ich sehr gerne Blogger.com genutzt. WordPress war mir bis dato immer zu kompliziert. Erst viele Jahre später habe ich mich nochmal an WordPress getraut und es auch nicht bereut.
Es war schwer am Anfang, auch was so individuelle Designs betrifft, aber es lohnte sich 🙂
Blogger.com ist einfach veraltet.
Ansonsten benutze ich halt eine Canon oder mein Handy für meine Fotos 🙂
Liebe Grüße, Anja
Ich finde auch, dass man mit kostenfreien Sachen ziemlich weit kommt. Ich nutze ebenfalls seit… uff, glaube 2006 oder so WordPress und hoste es selber und bisher hatte ich nicht das Bedürfnis zu wechseln, einfach weil es sich ja auch ständig weiterentwickelt. Ich nutze zum Bearbeiten seit je her Paint Shop Pro und wenn es schnell gehen soll online fotor.com um zum Beispiel Collagen zu erstellen.
Es gab eine Phase, da habe ich auch einen Planer mir immer zusammen gestellt, aber mein Kopf ist unterwegs meist ganz woanders, so dass ich für Termine usw zu Hause inzwischen einen Wochenkalender für die Familie und einen Monatskalender habe. Beides hängt aus und für alle sichtbar und dann nochmal auf dem Handy eine App, wo alle rein schauen können. Das klappt so aktuell ganz gut, kann aber nächstes Jahr schon wieder ganz anders aussehen.