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Kennst du deine Werte?

In dem Buch Ganz. Schön. Lebendig.* das mich in diesem Jahr belgeitet ging es neulich um Werte. Woche für Woche werden Themen Angesprochen die zum Weiterdenken und Nachspüren einladen. So auch bei dem Thema Werte. Was sind meine Werte und warum sind diese so wichtig? Lebe ich nach meinen Werten oder lasse ich mir sagen wie ich zu leben habe? Um ein authentisches und glückliches Leben zu führen ist es wichtig seine eigenen Werte zu kennen und zu leben. Werte sind so etwas wie Überzeugungen, die wir von Vorbildern oder kultureller Erziehung und Gesellschaft übernehmen. Handeln und Entscheiden wir beständig entgegen diesen Überzeugungen kommt es zum inneren Widerstand, auch Zweifel und das Gefühl von Sinnlosigkeit können sich entwickeln. Langfristig raubt das Motivation und Energie. Im Verlauf des Lebens kann sich das Wertesystem eines Menschen durch Erfahrungen verändern und weiterentwickeln. So wird daraus etwas für jeden Menschen einzigartiges und individuelles. Ähnlich wie ein Fingerabdruck. Deshalb können wir auch nicht einfach so das Wertesystem eines anderen Menschen übernehmen. Selbst wenn die Werte unseres Gegenübers unseren ähnlich sind kann sich doch die Gewichtung unterscheiden.

Blick ins Buch.

Wer sich schon mal gefragt hat was er für ein Mensch sein oder was er für eine Ausbildung machen möchte hat sich bereits bewusst oder unbewusst mit seinen Wertvorstellungen befasst. Grundsätzlich kann es aber hilfreich sein sich immer mal wieder mit seinen Werten und Überzeugungen auseinander zusetzen. So bekommen wir ein gutes Gefühl und Orientierung wo wir mit unserem Leben hin möchten. So können wir unseren Kompass neu einnorden, was uns im Allgemeinen auch Entscheidungsfreudiger macht. Als Mensch dem Abenteuer, Abwechslung, Freiheit und Spontaneität wichtig sind wirst du dich wahrscheinlich eher für eine Selbstständigkeit entscheiden. Wenn du dir deiner Werte nicht bewusst bist können Tests, bestimmte Übungen und gezielte Fragen hilfreich dabei sein herauszufinden welche dir entsprechen. Meine drei Hauptwerte sind Selbstbestimmung, Optimismus und Leichtigkeit. Das passt ganz gut: am Vormittag versuche ich immer Selbstbestimmter zu leben und merke wie meine Zufriedenheit in den Keller geht wenn ich das mal nicht so kann. Ständiges Nörgeln und Mosern ist auch eher nicht mein Ding. Ich bin zwar kein Gute-Laune-Terrorist aber kann häufiger im größten Mist noch eine Chance auf etwas positives sehen. Unzufrieden bin ich aktuell eigentlich nur weil mir aus Gründen die Leichtigkeit im Alltag fehlt und sich das ein wenig niederschlägt. Da hilft auch eine optimistische Grundeinstellung nicht viel weiter

Meine drei Hauptwerte. Welche sind deine?
Das alles sind Werte:
  • Selbstbestimmung
  • Anerkennung
  • Kreativität
  • Spiritualität
  • Harmonie
  • Familienebewusstsein
  • Perfektion
  • Verantwortung
  • Ehrlichkeit
  • Treue
  • Fürsorge
  • Sicherheit
  • Abenteuer Freundschaft
  • Geborgenheit
  • Glaube
  • Macht
  • Spaß
  • Disziplin
  • …

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Tatsächlich soll es 133 Werte und 20 Wertesysteme geben. Alle hier aufzulisten würde hier den Rahmen sprengen. Zum Glück haben das schon andere getan.

Ordnungssinn ist auch ein Wert.
Genauso Pünktlichkeit.

3 Kommentare zu „Kennst du deine Werte?“

  1. Spannend. Ich habe den Test auch mal gemacht und hatte alleine schon Probleme mich auf 12 Werte festzulegen. Ich hätte gerne mehr auswählen dürfen und das danach fand ich fast noch schwerer, weil vieles mir gleich wichtig war. Überrascht war ich dann, dass tatsächlich als 1. Wert Respekt und an 2. Stelle Treue und Zuverlässigkeit herauskamen. Ein 3. gab es bei mir nicht, also sind die auf Platz 2 wohl relativ gleichwertig für mich. Ich habe eine Ahnung, warum diese drei Werte bei mir gerade so einen hohen Stellenwert haben (das ist nämlich sicherlich den Erfahrungen 2023 geschuldet), dennoch hätte ich glatt mit anderen Schwerpunkten gerechnet. Faszinierend… ich glaube ich muss mich da auch mal mehr auf meinem Blog zu auslassen, wenn dich das nicht stört, dass ich mich da an deinem Beitrag etwas orientiere 🙂

    1. Ich fand das Thema auch spannend. Deswegen ist es auch hier gelandet. Der Test war interessant. Ich bin im Ausschluss verfahren schon im ersten Schritt gestartet. Familie muss ja Fürsorge nicht ausschließen, als Beispiel. Und Achtsamkeit muss Gelassenheit nicht ausschließen. So bin ich auch vorgegangen im zweiten Schritt. Aber einfach war das auch für mich nicht. ☺️ Um das Thema für dich aufzugreifen kannst du dich gerne an meinem Beitrag orientieren. Kannst mich ja auch verlinken.

Ich freu mich über Kommentare!

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