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Was machst du eigentlich den ganzen Tag? || Juli 2024

Neun Uhr sieben acht. Ich musste gerade erst mal googlen wie man das schreibt die Uhrzeit in Zahlen ausschreiben wollte ich nämlich gerade nicht. Dafür ging ’ne Minute drauf. Vor einer halben Stunde habe ich meinen Sohn in den Kindergarten gebracht. Der wollte heute nicht ganz so früh aus den Federn, weil er noch müde war von gestern. Zusammen mit den anderen Vorschulkindern hatte er seine Kindergartenabschluss fahrt in den Tierpark. Dazu kommt dass es gestern spät wurde. Für mich heißt das heute morgen dass ich bis meine Tochter nachhause kommt gerade so zwei Stunden habe um ein paar Dinge geschissen zu bekommen. Es ist ja nicht so dass ich nicht schon seit irgendwann zwischen halb und viertel vor sechs auf den Beinen bin. Erst um mich fertig zu machen. Heut inklusive Fiebermessen, weil ich gestern bisschen was im Hals, Kopf und der Nase mit minimal erhöhter Temperatur vor mich hingebrütet habe. Tatsächlich ist es aber heute doch schon deutlich besser, wenn man von dem kratzenden Hals absieht.

Eine Stunde nach mir, also um halb sieben, ist meine Tochter aufgestanden. Heute galt es sie ein bisschen mehr als sonst sie dazu aufzufordern dass sie sich fertig macht. So eine Woche bevor es Ferien gibt ist hier die Luft und Motivation zu funktionieren einfach raus. Bei allen. Nebenbei packe ich noch ihre Brotdose und Trinkflasche in die Schultasche. Während sie Frühstückt vernähe ich noch an einer meiner Hosen eine naht. Und pünktlich um halb acht verlässt sie das Haus. Jetzt steht auch mein Sohn auf. Er freut sich auf seinen letzten Kindergartentag vor dem Wochenende weshalb ich ihm heute nicht so viel motivierende Unterstützung anbieten muss. Also packe ich ihm derweil seine Brotdose in den Rucksack und nutze die Zeit um mir noch meine Haare zu machen. Dann Frühstückt auch er noch eine Kleinigkeit, bevor es los geht in den Kindergarten.

Wieder zurück vom Wegbringen mach ich erst eine Ladung Wäsche an und wechsele das Wachs in meiner Duftlampe. Frischer Duft motiviert total. Frühstücksgeschirr in die Spülmaschine, alle Fenster auf und erst mal ein Kaffee machen. Damit ich den in Ruhe beim Tippen trinken kann mach ich die Fenster jetzt doch wieder nur in die gekippte Position. So brauche ich nicht permanent nach unserem Kater sehen ob der nicht irgendeinen Blödsinn treibt. Ich fange also erst mal hier mit diesem Beitrag an und fülle gleich noch den Freitags-Füller #107.

Neunzehn Minuten nach eins. Wo bitte sind die letzten drei Stunden geblieben? Nach dem ich den Freitags-Füller gefüllt habe habe ich die Betten ordentlich gemacht, die Spülmaschine noch eingeschaltet. Im Anschluss bin ich irgendwie dann vom Hölzchen ins Stöckchen gekommen … Hier etwas weggeräumt da, etwas hingebracht, die Wäsche aus der Waschmaschine geholt und meiner Tochter die Tür aufgemacht. Tatsächlich waren es da schon viertel vor zwölf. Erst mal die Aufgaben des Tages für sich besprechen. Die Hausaufgaben und wo sie heute im Haushalt ihren Beitrag leisten wird. Das sind grundsätzlich Kleinigkeiten. Heute zum Beispiel teilen sich die Kinder das Spülmaschine ausräumen. Halb eins. Jetzt aber los meinen Sohn vom Kindergarten abholen. Wieder zuhause ziehen wir uns beide erst mal gemütliche Hosen an. Dann kümmere mich darum dass beide Kinder eine Kleinigkeit zu essen bekommen und kläre die Menüplanung für den Abend mit meinem Mann über WhatsApp ab. Wir sind uns beide schnell einig dass es Pizza vom Lieferdienst gibt. Und als wären all die parallel ablaufenden Programme noch nicht genug gebe ich dem großen Kind noch Hilfestellung bei den Hausaufgaben. Gefolgt von einem abschließenden Check der Hausaufgaben. Jetzt gibt es was zu essen. Im Anschluss machen wir drei uns frisch gestärkt an die Spülmaschine. Immer hin sind wir jetzt um kurz vor zwei auch schon wieder fertig damit. Weil ich merke dass ich doch noch nicht ganz fit bin, und wir heute Abend mit Freunden Fußball kucken möchten lassen wir es jetzt eher langsam angehen.

Gegen fünf Uhr war unser Besuch dann auch schon da. Meine Tochter freute sich dabei mehr über ihre Freundin als über alles andere was heute Abend war. Mein Sohn wählte lieber die Option im Schlafzimmer die Retterhunde kucken zu dürfen. So hatten wir drei Erwachsenen die Gelegenheit für einen kurzen Schnack vor Spielbeginn. Kurz vor Anpfiff wurde noch unser Abendessen geliefert. Die Pizza ging besser als gedacht. Die Mädels mapften jeder eine halbe Salamipizza weg. Der Junge probierte sich durch die übrigen sorten wie Thunfisch, bis er auf die Zwiebel biss, und Hawaii. Zur zweiten Halbzeit gab es noch was zu knabbern und zu Naschen. Von da an fieberten alle dem ausgleichenden eins zu eins entgegen. Das fiel auch endlich kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Was am Ende eine Verlängerung und den Sieg für Spanien einbrachte. Ich mag mich ja wenig mit Fußball auskennen aber ich hatte den Eindruck der Schiedsrichter pfiff eher für Spanien. Um kurz nach neun haben wir uns von unseren Gästen verabschiedet. Danach haben mein Mann und ich die Kinder ins Bett gebracht, das nötigste aufgeräumt  Einkaufsliste für morgen geschrieben und sind selbst ins Bett. Dort haben wir noch eine Serie zu Ende geschaut bevor auch wir fix und alle eingeschlafen sind.

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