Die Kurzfassung: aufgestanden, mich halb fertig gemacht, die Kinder ganz fertig gemacht, beide in die Schule verabschiedet, mich ganz fertig gemacht, gefrühstückt, den tätlichen Haushalt gerockt, Kinder wieder Zuhause begrüßt, Hausaufgaben betreut, Mittagessen gekocht, abwasch gemacht, meinen Mann mit den Kindern zum Fahrradhelme kaufen losgeschickt, ein Mystery Geschenk zum dritten Geburtstag der Creator Community bestellt und angefangen diesen Beitrag auf der Tastatur meines Tabletts zu tippen. – Ein völlig unspektakulärer Tag. Eigentlich.
Die Langfassung: Kurz vor dem Wecker, also eine Stunde etwa eine Stunde früher, wurde ich heute von meiner Blase geweckt. Keine Ahnung was die immer hat dass sie es mir nicht gönnt bis zum Weckerklingeln liegen bleiben zu können. Hilft ja nichts zu meckern, also aufstehen pieseln und noch Mal hinlegen. Viel Schlaf habe ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr abbekommen. Kurz danach klingelte, wie jeden Tag, nämlich der Wecker von meinem Mann. Und auch wenn danach nur das Nachttischlicht brennt und er sich einigermaßen leise verhält werde ich trotzdem in den allermeisten Fällen mit wach. So auch heute. Zwar döse ich immer wieder noch Mal ein bis er das Haus verlässt. Aber erholsam ist was anderes. Trotzdem bin ich am Ende erst um 6.00 Uhr aus dem Bett gesprungen. Irgendwann, nach dem er sich um 5.30 Uhr auf die Arbeit verabschiedet hat, muss ich wohl doch noch Mal völlig tief und fest eingeschlafen sein.
Nun ja, ganz fertig werde ich wohl jetzt nicht mehr bevor die Kinder aufstehen. Aber für eine schnelle Dusche reicht es noch. So bin ich wenigstens halb fertig wenn die Kinder aufstehen. – Der Plan ging zum Glück auch so auf. Ich war fertig und das erste Kind tappste noch vor dem klingeln des Weckers und völlig verschlafen zu mir ins Bad. Beim Anblick des Kindes war mir sofort klar dass es heute eine extra Portion Motivation benötigt um beide Kinder pünktlich aus dem Haus zu bekommen. Also leiste ich auf der einen Seite doppelte Motivationsunterstützung und auf der anderen Seite packte ich die Brotdosen in die Schultaschen und füllte die Trinkflaschen auf. Außerdem checkte ich noch mal abschließend den Turnbeutel des großen Kindes. Da war alles drin. Auch meine Motivationsunterstützung half und beide Kinder saßen um 7.15 Uhr für ein schnelles Frühstück am Tisch. Danach hieß es für sie Jacken anziehen, Schultaschen auf den Rücken und Abschied nehmen bis zum Mittag. Die Tür geht zu und ich gehe noch mal zum Fenster und öffne es um hinterher zu winken. Das Fenster ist wieder zu und ich genieße kurz die Ruhe bevor ich mich ganz fertig mache.
Haare sind gemacht, Gesicht ist gewaschen und Zähne sind geputzt. Jetzt kann ich auch in den Tag starten. Mittlerweile sind des kurz nach 8.00 Uhr. Ich Frühstücke erst mal. Heute gibt es zwei Scheiben Eiweißbrot mit Protein Pistazien Aufstrich aus dem Drogeriemarkt. – Ich freue mich denn heute wurde das Glas leer. Leider war der Aufstrich geschmacklich ein Fehlkauf. Obwohl er für mich eine echte Alternative zum Nutella war. Aber ich bleibe wohl in Zukunft bei Marmelade. – Zu den zwei Scheiben Eiweißbrot gibt es noch ein paar Erdbeeren. Beim Frühstück setze ich mich kurz an den PC und sehe nach meiner Familie in meinem liebsten Simulationsspiel. Dabei vergeht eine Stunde wie im Flug. Erschrocken blicke ich auf die Uhr und auf die To-Do Liste. Montag war hier Schulfrei, gestern waren die Kinder eine Stunde früher Zuhause und mein Mann eine Stunde länger auf Arbeit, da ist ein wenig mehr liegen geblieben die letzten Tage. Und heute auch wieder.
Dass soviel liegen bleibt wäre für mich vor einem halben Jahr noch eine völlige mentale Katastrophe gewesen. Mittlerweile aber lächel ich das weg. Ich bin alleine für so vieles hier verantwortlich und auch meine Ressourcen haben Grenzen. So habe ich heute morgen gerade so das notwendigste geschafft bevor die Kinder wieder um 11.40 Uhr Zuhause waren: Frühstücksgeschirr in die Spülmaschine räumen, Wäsche waschen, gefühlte 1000 Socken sortieren, Wäsche falten und wegräumen, lüften und unsere Betten einmal aufschütteln. Das muss genügen. Und ich habe dran gedacht unseren Staubsauger wieder zum aufladen ein zu stecken. Dann klingelt es auch schon an der Tür und die Kinder sind aus der Schule zurück. Beide berichten gleichzeitig von ihrem Vormittag und ich bitte um verständnis dass ich nicht beiden gleichzeitig zuhören kann und darum dass jeder nach dem anderen erzählt.
Ich höre dabei zumindest raus dass ein Kind Hausaufgaben auf hat und das andere nicht. Während also das eine Kind schon mal an die Hausaufgaben geht widme ich mich dem Mittagessen. Es gibt Gemüsestrudel mit Kräuterquark. Nach dem Essen ist vor dem Aufräumen. Während die Kinder spielen mache ich mich also an das erneute Aufräumen der Küche und den Abwasch. Alles was nicht in die Spülmaschine kommt wird von Hand gespült. Dazu zählen unter anderem die Brotdosen und Trinkflaschen der Kinder.
Alles ist sauber und ich kreiere in meinem liebsten Designtool ein Design für ein T-Shirt. Welches als Mistery Geschenk zum dritten Geburtstag der Community verschenkt werden wird. Ich bin gespannt was die beschenkte dazu sagen wird. Und freue mich schon auf mein Geschenk. Völlig fokussiert auf meine Arbeit war ich dabei allerdings nicht. Die Kinder haben mich immer wieder in ihr Spiel mit einbezogen. So lange bis schließlich das kleine Kind raus wollte. Das große wollte nicht und musste dann auf meine Anordnung hin duschen nachdem sie heute Sport hatte. Da klingelt auch schon mein Handy. Mein Mann hat Feierabend. Ich warne ihn schon mal vor dass er noch mit beiden Kindern eine Fahrradhelm kaufen muss. Das große Kind brauch morgen nämlich einen in der Schule.
Tatsächlich haben sie auch nur einen mitgebracht. Das kleine Kind wollte keinen Anprobieren im Laden mit Beratung. Da ich bei sowas nicht spaße muss er da demnächst noch durch. Der Sohn brauchte den Helm jetzt aber nicht so dringend wie das Mädchen. Also halb so schlimm. Aber holy moly was ist so ein Helm teuer… Ich bin ja fast vom Stuhl gefallen als ich Zuhause den Preis gesehen habe. – Fast 70,00 €. Erstmal tief Luftholen nach den Preisschock, und den Absatz fertig tippen. Dann geht es so ganz langsam in Richtung Abendbrot und das Vorbereiten der Brotdosen. Es ist bereits 17.30 Uhr. Doch vorher müssen wir aber noch das Lesenüben.
Nach dem Abendbrot machen die Kinder sich fertig fürs Bett. Glücklicherweise klappt das immer selbstständiger. In Schlafanzug dürfen sie noch ihre Serien und die Kindernachrichten schauen bevor wir sie um kurz nach 20.00 Uhr ins Bett verabschieden. Während sie fern gesehen haben habe ich noch Fotos in unser Fotoalbum eingeklebt. – Fotobücher bei denen ich alles am PC fertig machen kann überfordern mich total also klebe ich tatsächlich noch ganz old school Fotos in ein Album. So richtig mit Klebe ecken. Für heute ist jetzt aber Schluss. Ich geh mich bettfertig machen und schaue dann dort vermutlich mit meinem Mann noch eine Folge unserer Serie.
Könnt ja mal raten welche. Sie ist wohl aktuell sehr beliebt und handelt von Polizisten in LA. Ab in die Kommentare mit der Lösung. Gute Nacht!

Ein Kommentar zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag? || März 2025“