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Was machst du eigentlich den ganzen Tag? || Juni 2025

Es ist wieder der fünfte des Monats. Das fällt mir natürlich erst wieder ein kurz bevor die Kinder aus der Schule zurück kommen. Aber so viel spannendes ist eigentlich nicht passiert. Die Kinder haben diese Woche Projektwoche und deswegen früher Schulschluss. Dann bleibt innerhalb von dreieinhalb Stunden ohne Auto am Vormittag nicht so viel Zeit übrig für nervenaufreibende Erlebnisse für mich als Mama. Also spannender wie eine Tasse Kaffee in Ruhe am morgen, dafür sorgen dass die Wohnung nicht im Chaos endet, ein bisschen Blogpflege und Pixel schubsen im kreativen Multitool, wird es heute nicht. – Es sei denn unser Kater läuft mir jetzt noch mal quer über die Tastatur.

Wobei ich kann es auch wie immer halten und in kleinen Teilen von meinem Tag heute erzählen. Der hat nämlich schon um viertel vor sechs begonnen. Tatsächlich stehe ich auch nicht mehr viel früher auf. Eher auch gerne mal erst um fünf vor sechs. Die Kinder laufen längst selbstständig in die Schule. Und das Haus muss ich auch nicht kurz danach verlassen weshalb ich mich guten Gewissens auch erst dann noch richtig für den Tag fertig machen kann, wenn Sohn und Tochter das Haus verlassen haben. So bin ich auch heute erst um fünf vor sechs aus aufgestanden und zum Duschen und Anziehen ins Bad verschwunden. Ich bin gerade so fertig und die Kinder stehen beide vor mir im Bad. Beide Müde. Mama, ich habe keine Lust! Also motiviere ich zum Zähneputzen, zur Katzenwäsche und zum Anziehen. Es läuft schleppend. Jeder nutzt heute aus wenn ich länger nach dem anderen schaue und tut nichts. Zwischendurch fülle ich die Trinkflaschen für die Schule und stelle sie mit den Brotdosen, zum einpacken in den Schulranzen, und dem Frühstück auf die Küchenzeile. Nur noch zehn Minuten wenn ihr noch Frühstücken wollt ermahne ich.

Halb acht. Ich winke den Kindern noch hinterher und schließe dann das Fenster. Ich putze mir die Zähne und dann starte ich richtig in den Tag. Erstmal das Bett machen und das Frühstücksgeschirr in die Spülmaschine räumen. Dann ein Kaffee und Mails Checken. Dann Wäsche machen, Blogpflege und kreativ Pixel schubsen. Dann ist auch der Vormittag schon fast wieder vorbei. Ich schaue noch auf unseren Essensplan was es zum Mittag gibt und ob ich dafür etwas vorbereiten muss. Dann Tippe ich noch meinen ersten Absatz hier. und dann klingelt es auch schon an der Tür. Die Kinder sind zurück und berichten doch ganz begeistert von ihrem Vormittag. Dann verteile ich ein paar Aufgaben und mache ich ans Mittagessen. Heute gibt es Putenminutenschnitzel mit Paprikagemüse und Reis. Das kommt bei den Kindern nur semi gut an. Nicht weil es nicht schmecken würde, sondern wegen der Paprika. Im Anschluss ans gemeinsame Essen räume ich die Küche auf, die Kinder schnappen sich ihre Tabletts und spielen damit. Ich schnappe mir mein Laptop, schreibe hier weiter und beobachte den Regen vor dem Fenster.

Meine Tochter kommt. Ihr ist langweilig. Sie holt Haargummi und Haarbürste und beginnt mit die Haare zu kämmen. Mein Sohn kommt ebenfalls. Ihm ist auch langweilig. Er fragt ob er sich einen Film anmachen kann. Ich sage ja. Mein Mann ruft an. Er ist beim Einkauf mit meiner Schwiegermutter und fragt ob er was für heute Abend mitbringen soll. Ich sage ja wieder ja. Dann stelle ich den Laptop zur Seite und trinke etwas.

Mittlerweile sind es kurz vor sieben. Die letzten Stunden sind wie ein ICE an mir vorbei gerast. Mein Mann kam heim, wir haben kurz alle zusammen besprochen was wir nächste Woche essen möchten. Es gab schon Abendbrot, ich hab die Brotdosen schon für morgen früh fertig im Kühlschrank stehen und die Kinder sind gerade dabei sich für das Bett fertig zu machen. Es scheint als würde sich die Erziehungsarbeit so langsam auszahlen. Zumindestens fühlt es sich gerade jetzt so danach an.  – Halt nein, ich muss noch eine kurze Unterhaltung führen über den Schulweg und das dieser für den Nachhause weg direkt zu nehmen ist.

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