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Blog-Adventskalender ganz ohne Plugins erstellen

Im letzten Jahr wollte ich unbedingt einen eigenen Adventskalender hier im Blog haben. Und am besten sollte er kostenlos sein. Doch alles was ich während meiner Recherche fand gefiel mir nicht annähernd. Außerdem lies sich in den meisten fällen der generierte html-Code nicht im Blog einbinden. Plugin Lösungen kommen für mich nicht in Frage. Die kann ich nämlich gar nicht installieren auf meinem kostenlosen wordpress.com Blog. Davon abgesehen ist es für mich wichtig, dass mein Adventskalender sich optisch in meine Seite integriert. Schließlich sollen Leser meinen Kalender mit meinem Blog in Verbindung bringen.

Meine erste Lösung war eine Canva-Website. Als die fertig war habe ich versucht die schön im Blog einzubinden, am besten als eigene Seite. Allerdings wollte ich die Leser auf meinem Blog halten und nicht erst zu Canva und wieder zurück schicken. – Sagt einem ja auch sonst keiner vorher dass das super komplex ist und eigentlich nur geht wenn man einen selbst gehosteten Blog hat. Dann hatte ich die Idee: Auf meiner Downloadseite habe ich die Vorschaubilder mit Spalten organisiert. – Und genauso habe ich auch die Türchen für meinen Adventskalender organisiert. Zwar musste ich dafür jeden Tag manuell das Türchen für den jeweiligen Tag freigeben, was aber nur ein Aufwand von einer Minute ist.

1 || Türchen in Canva gestalten

Aber ein Schritt nach dem anderen. Bevor du nämlich damit beginnst eine Seite im Blog für deinen Adventskalender anzulegen brauchst du 24 Grafiken für deine Türchen. Die Grafiken lassen sich schnell, einfach und kostenlos in Canva erstellen. Das Grafiktool ist einfach zu bedienen und bietet viele Vorlagen. Suche dafür einfach nach „Türchen Adventskalender“. Du kannst aber auch gerne meine Vorlage verwenden. Lade dir die fertigen Grafiken runter und speichere sie dir als .jpg Datei ab.

Wenn du gar nicht weißt was Canva ist und was das Tool kann schau dir dieses Video an. Es bietet dir eine gute Anleitung liefert und dir einen ersten Überblick über das Design Tool. Manches lässt sich nun mal besser mit Videos erklären.

2 || Seiten im Dashboard anlegen und Design umsetzen

Ich blogge über wordpress.com und nutze das Button 2 Theme. Das Theme bietet mir maximal Freiheit bei der Gestaltung meines (noch) kostenfreien WordPress Blogs und dem Inhalt einzelner Seiten. Für meinen Adventskalender benötige ich insgesamt zwei Seiten. Eine für den Adventskalender an sich und eine Seite wird die „Hoppla, falsches Türchen“ – Seite. Ich gehe davon aus dass du Grundsätzlich weißt wie man eine neue Seite anlegt.

Nach dem Anlegen der Seiten mache ich mich an die Gestaltung des Kalenders. Dazu wähle ich einen neuen Block aus in dem ich auf das Pluszeichen klicke und dort wähle ich Spalten aus. Die kann ich mir dann noch an passen und festlegen ob ich eine, zwei, drei, vier oder mehr Spalten möchte. Für einen Adventskalender machen in meinen Augen mehr als vier Spalten keinen Sinn.

Du hast den Block mit Spalten angelegt. Jetzt musst du nur noch die Anzahl der Spalten festlegen. Dazu einfach gewünschte Zahl in das Feld eintragen. Jetzt musst du deine spalten nur noch mit deinen Grafiken füllen.

Dazu musst du die Grafiken, die du in Canva erstellt und dort heruntergeladen hast, zunächst in deine Blog Medithek von deinem Handy oder PC aus hochladen. Jetzt kannst du die Spalten damit füllen. Das funktioniert innerhalb der spalten genauso wie für einen Blogbeitrag. Dass du weißt wie man ein Bild aus der Mediathek in einen Blogartikel einfügt setze ich in diesem Fall wieder voraus und gehe hier drauf nicht näher ein.

3 || Verlinken und veröffentlichen

Jetzt legen wir uns die zweite Seite an. Sie wird unseren Lesern zeigen dass sie zu früh auf ein Türchen geklickt haben. Ich habe dafür ebenfalls eine Grafik erstellt und in die Seite eingefügt. Die Grafik ist animiert. Die Schneekugel und der Text „Das war das falsche Türchen!“ bewegen sich. Mehr Inhalt benötigt diese Seite auch gart nicht. Im nächsten Schritt lege ich die Titelform fest und kopiere mir den Permalink in dem ich auf das Kopieren-Symbol klicke.

Mit dem Link in der Zwischenablage gehe ich jetzt zurück zu meinem Adventskalender. Hier verlinke ich jetzt jede einzelne Türchen-Grafik auf die Seite die den Lesern zeigt dass sie zu früh auf ein Türchen geklickt haben. Das geht eigentlich recht fix. Bild anklicken, im Menü das Link-Symbol auswählen, den kopierten Link einfügen und mit Klick auf den Pfeil oder der Eingabe Taste bestätigen.

Jetzt kannst du beide Seiten veröffentlichen und in deinem Hauptmenü oder deiner Sidebar verlinken. Der Adventskalender ist erst mal fertig und wartet darauf im Dezember mit Inhalten gefüllt zu werden. Die lassen sich auch super in den nächsten Wochen vorbereiten, und können breit gefächert verschiedene Themen mit dem Bezug auf Weihnachten und Advent umfassen. Außerdem ist so ein Adventskalender eine großartige Möglichkeit ältere Beiträge aus den vergangenen Jahren zu Recyclen und zu verlinken.

4 || Ideen finden

Brainstorme und Recherchiere zu erst. Inspiration findet man überall. Schreibe alles auf was dir einfällt. Welche Ideen gibt es schon? Was kannst du mit deinen Ressourcen umsetzen? Mache Umfragen auf deinen Socialmedia Kanälen. Frage die Canva KI nach Vorschlägen für deine Themenbereich. Nutze hierfür gerne meinen Prompt:

Überlege dir welcher Inhalt hinter welchem Türchen du welchen Inhalt verarbeiten möchtest. Geschenketipps lassen sich Beispielsweise gut an den Anfang bis zur Mitte vom Dezember legen. Viel später als den 15. Dezember würde ich allerdings keine mehr teilen im Hinblick auf Versandzeiten wenn der Leser diese vielleicht irgendwo bestellen muss. Für eine bessere Organisation und Planung deiner Inhalte kannst du auch Canva Sheets verwenden.

3 Kommentare zu „Blog-Adventskalender ganz ohne Plugins erstellen“

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