Der Tag beginnt für mich um 5.45 Uhr. Ich stehe auf, gehe aufs Klo und bereite danach Frühstück für die Kinder zu. Außerdem befülle ich ihre Trinkflaschen, hole ihre Brotdosen aus dem Kühlschrank und mache mir einen Tee. Dann klingelt auch schon der Wecker der beiden. Ich nippe kurz an dem Tee. Dann gehe ich mit den Kindern ins Bad. Eigentlich sollte ich erwarten können dass beide sich mit ihren 8 und 9 Jahren alleine fertig machen. Sie können es auch aber vertrödeln gern und oft ihre Zeit. Sie benötigen beide den zusätzlichen Support von mir und die immer wiederkehrende Erinnerung dass sie sich beeilen sollten weil sie um 7.30 Uhr aus dem Haus müssen. Dass ich mich mittlerweile nicht mehr parallel fertig mache entzerrt den Morgen dabei ungemein. Während beide Kinder sich anziehen putze ich mir wenigstens schnell die Zähne. Danach kämme ich beiden Kindern die Haare und setze mich zum Frühstück neben sie. Direkt danach können sich beide schon ihre Jacken anziehen und die Schulranzen schnappen. Wir verabschieden uns und zum Abschied winke ich noch vom Badezimmerfenster aus hinter.
Dann fällt mir mein Tee wieder ein. Den trinke ich jetzt erst und setze mich dabei auf die Couch. Ich scrolle ein wenig am Handy, checke Mails und suche mir Ideen für die Fotos die ich später am Vormittag noch für einen Blogpost machen muss raus. Ich schaue auf die Uhr, mittlerweile sind es 8.39 Uhr. Ich gehe zum Duschen ins Bad, mache mich fertig für den Tag und mache eine Waschmaschine an. Danach mache ich die Fotos. Bis ich alles zusammen gesucht habe und das Fotografieren beendet habe sind es schon um die 11.30 Uhr. Ich übertrage die Fotos anschließend von der Kamera auf mein Handy. Während die Übertragung läuft schalte ich meinen Laptop an und lege diesen und den Beitrag an. Außerdem erstelle ich weitere Vorlagen für mein liebstes Grafiktool.
Die Waschmaschine ist fertig und ich hole die Wäsche raus. Die Wäsche von vorgestern hänge ich gleich noch ab. Dann kann ich die frische Wäsche wieder aufhängen. Es klingelt an der Tür. Ein Paket für meinen Mann. Es klingelt erneut an der Tür. Unser Sohn kommt nachhause. Die letzte Stunde ist nur so an mir vorbei gezogen. Das Kind erzählt, ganz interessiert, davon dass auf dem Nachhauseweg ein Schild gesehen hat auf dem zu lesen ist dass jemand eine Katze vermisst. Er schlüpft danach in eine gemütliche Hose und wir besprechen seine Hausaufgaben. Währenddessen schaut die Wäsche im Schlafzimmer mich immer noch vorwurfsvoll an. Ich verspreche ihr mich gleich nach dem Mittagessen zum sie zu kümmern, dass ich jetzt aber erst mal vorbereiten muss. In der Zwischenzeit hat das Kind immer wieder Fragen zu seinen Aufgaben und benötigt kurz meine Hilfe. Immerhin klappt das heute ohne Tränen. Dann klingelt es erneut an der Tür und auch unsere Tochter kommt nachhause. Ist es wirklich schon so spät? Ich schaue auf die Uhr 13.37 Uhr. Sie erzählt während ich das Mittagessen mache ganz begeistert vom Sportunterricht. Dann besprechen wir auch ihre Hausaufgaben. Zum Glück hat sie nicht so viel auf heute und sie wird zeitgleich mit dem Essen fertig.
Nach dem Mittagessen räume ich die Küche auf. Die Wäsche steht noch immer im Schlafzimmer. Weil es jetzt auch fast egal ist fange ich an die Bilder von heute morgen in der Bearbeitungs-App auf dem Handy zu bearbeiten. Die Kinder dürfen solange noch Mittagsruhe ist an die Konsole. Die Ruhezeiten werden hier im Haus mittlerweile nämlich sehr ernst genommen. Aber danach dürfen sie gerne noch mal zum spielen raus in der Garten. Mein Mann holt mir derweil die Kiste mit den Tassen rüber und ich tausche unsere Weihnachtstassen gegen unsere Alltagstassen aus. Danach setzte ich mich an den Laptop, beginne diesen Beitrag den du gerade liest zu schreiben und trinke nebenbei einen Cappuccino.
