Nicht nur das man als Neu-Mami ins kalte Wasser geworfen wird, man wird auch „mit warmem Pipi bespritzt“. Mutterinstinkte hin oder her, hat man in seinem Leben noch nie ein Baby gewickelt, fühlt sich das erste Mal Wickeln an als würde man einen Tintenfisch in ein Einkaufsnetz stecken wollen. Mit in paar Tipps wird das mit der Zeit aber immer besser. Allerdings dauert es eine Weile bis man die eigene Routine bekommen hat.
Wenn du bald Mami wirst oder es bereits ist und noch ein paar ultimative Tipps gebrauchen kannst, dann ist dieser Beitrag für dich.
Eines vorab: Ich bin keine Hebamme, sondern zweifache Mami und teile meine lediglich Tipps, die ich entweder selbst bekommen habe oder sich in beim Wickeln meiner Kinder als praktisch erwiesen haben.
Die Höhe der Wickelkommode
Im Internet findet man hierzu leider keine Antwort auf die Frage. Was ich aber mit der Zeit, und den unterschiedlichen Wickeltischen an denen wir schon gewickelt haben gemerkt habe, dass viele für mich persönlich viel zu niedrig waren. Teilweise waren sie nur ca. 1 Meter hoch. Mit der Höhe unseres Tisches komme ich viel besser klar. Damit Rückenschmerzen ausbleiben ist die allgemeine Empfehlung dass die Wickelhöhe so auf Bauch höhe sein sollte. So habt ihr den besten Blick auf euer Baby. ick auf den Babypo.
Unterhaltung und Ablenkung
Kaum ein Baby ist wirklich begeistert vom Wickeltisch. Als Eltern muss man da oft mächtig kreativ werden, damit Umziehen und Wickeln halbwegs mühelos klappen.
Emma, und inzwischen auch Noah, wühlen sich ganz gut herum und winden sich. Mal klappt es besser, mal schlechter. Doch die meiste Zeit muss wirklich Ablenkung her.
Unser bester Kumpel am Wickeltisch ist ein Teddy, der schon dem Papa gehörte. Eine bunte Kugel (und inzwischen weiteres Spielzeug) sorgt für zusätzliche Ablenkung und Unterhaltung. Wer will schon beim Wickeln an eine weiße Decke starren?
Alles Griffbereit – auch unterwegs
Wenn die Windel voll ist, muss es schnell gehen. Nicht nur zuhause sondern auch unterwegs. Man sollte also dafür sorgen, dass man alle wichtigen Utensilien zusammen und schnell zur Hand hat. Ich habe mir dafür eine Windeltasche gekauft. Neben einer Einmal-Wickelunterlage und Windeln, sind dort Feuchttücher*, Windelbeutel Taschentücher und Wundschutzcreme* untergebracht. Wenn es der Platz und die räumlichen Gegebenheiten erlauben kann man sich damit überall ausbreiten. Alternativ tut es auch der Kinderwagen.
Wenn die Windel nichts mehr hält
Irgendwann kommt der Moment, und selbst die beste Windel hält nicht mehr dicht. Dann läuft auch mal etwas den Rücken hoch. Zum Glück wurden Wickelbodys* erfunden. Diese kann man auch vollgemacht noch gut ausziehen. Leider gibt es die aber in den größeren Größen – ab 74/80 – nur noch selten. Praktisch sind dann die Bodys mit Schlupfkragen*. Denn wenn die Bodys über den Kopf passen, kann man sie auch über die Schultern nach unten ausziehen. Einfach mal ausprobieren. 😏



Ein Kommentar zu „Meine vier Wickel-Tipps“