Jahresrückblick

Jahresrückblick 2020 || Meilensteine, Renovierung & Gartenzeit

Was für ein turbulentes Jahr liegt hinter uns. 2019 ging noch ganz ruhig zu Ende. Heilig Abend waren wir noch im Weihnachtsgottesdienst, und verbrachten einen der Feiertage mit meiner Schwiegermutter. Zwischen Weihnachten und Silvester besuchten wir zudem noch eine Beerdigung und hatten Besuch von meinen Eltern. Silvester verbrachte ich mit den Kindern alleine. Die Kinder hatten beide eine Erkältung, dennoch verabredete ich mich aber mit unseren Nachbarn zum Feuerwerk kucken. Und pünktlich begann das neue Jahr wegen des Feuerwerks mit Kleinkindtränen.

Nachdem die Tränen getrocknet waren begann der Januar mit meinem Geburtstag. Den Feier ich nach dem Feiertagen nicht mehr groß. Meistens sind alle im Urlaub, feiermüde oder konnten wegen des Winterwetters in der Vergangenheit nicht fahren. Wer kommen wollte kam trotzdem. Wobei die Feierrei hätte ohnehin ausfallen müssen. Während die Kinder mit ihre Erkältung auf dem Weg der Besserung waren begannen wir als Eltern damit. Der Zustand zog sich etwa bis Mitte Januar. Trotzdem konnte uns keiner die Motivation und Abenteuerlust für 2020 nehmen. Nachdem nun endlich alle Geburtsverletzungen verheilt waren und ich Schmerzfrei laufen konnte und wir für Ausflüge mit den Kindern nicht mehr den halben Hausstand mitnehmen müssen schmiedeten wir Pläne. 2020 sollte unser Familienjahr werden. So ging der Januar mit seltenem Besuch einer lieben Freundin weiter und endete mit unsere Entscheidung die Kasse mit Scentsy ein wenig aufzubessern. Außerdem brachte die Schnullerfee Emma ihre erste Barbie und ich habe mal wieder ein Buch gelesen welches kein Kinderbuch ist.

Im Februar haben wir Winter- und Weihnachten komplett abdekoriert, die ersten Hasen rausgeholt, mein Starter Kit ausgepackt und zum ersten Mal von diesem neuartigen Corona-Virus gehört. – Das Jahr nimmt jetzt fahrt auch mit Fasching das trotz Sturm, Regen und Schnee vielerorts mit bunten Umzügen stattfand. Wir haben unser jüngstes Familienmitglied kennengelernt, wobei Noah auch direkt auf Tuchfühlung ging und das Baby aus nächster Nähe begutachtete. Ein paar Vorräte wurden ebenfalls angelegt, schließlich wollte man sich gut versorgt wissen wenn man plötzlich zwei Wochen in Quarantäne müsse. Ende Februar hatten wir noch Besuch von meiner leiblichen Mutter, die ich zuletzt vor glaube ich 9 Jahren gesehn habe. Damit kennen die Kinder jetzt alle drei Omas: die Hundeoma, die Vogeloma und die Katzenoma. Alle nach ihren Haustieren benannt, irgendwie muss man sie ja auseinanderhalten. Und unser Sohn ist in ein größeres, mitwachsendes Bett umgezogen.

Im ersten Frühlingsmonat März hatten wir uns das erste Mal einen Bummeltag eingeplant. Aus meiner Kindheit weiß ich noch dass ich diese Tage geliebt habe und hielt es für eine gute Idee das nun auch mit unseren Kindern einzuführen. Daraus wurde dann nichts wegen des Lockdowns der wegen Corona verhängt wurde. Der Einzelhandel und alles andere was in irgendeiner Form mit Freizeit zu tun hat wurde geschlossen. Plötzlich wurde unterteilt in systemrelevante und systemirrelevante Berufe. Auch meine Eltern haben uns unseren ersten Termin für 2020 wegen des Virus‘ abgesagt. Die Kinder vermissten ihren Babyfreund sehr und Emma war von Verlustängsten geprägt, weil sie doch mehr von den Nachrichten und unseren Unterhaltungen mitbekommen habt als wir uns bewusst waren. Unser liebstes Kommunikationsmittel war das Handy. So konnten die Kinder wenigstens per Videotelefonie die Großeltern sehn und hören.

Außerdem rief Anfang März unser Kindergarten an um uns mitzuteilen dass man kein Platz habe für uns. Erst war ich etwas frustriert deshalb bin aber inzwischen ganz dankbar darum. Und wir haben endlich unser Wohnzimmer renoviert und mit den Nachbarn im Wechsel wurde der Gemeinschaftsgarten Sommerfit gemacht.

Ostern. Im April.
Erste Lockerungen im Lockdown. Es dürfen sich wieder zwei Haushalte treffen und auch der Einzelhandel durfte wieder öffnen. Trotzdem hohlen wir unseren Bummeltag nicht nach und planen auch zunächst keinen weiteren. Einkäufe organisieren wir so, dass mein Mann alleine fährt und ich mit den Kindern generell zu Hause bleibe, da in vielen Geschäften das auch nur so gewünscht wurde.

Zum 1. Mai haben wir meine Eltern zum Grillen da gehabt. Das erste Mal für dieses Jahr haben wir uns gesehen. Die Kinder waren unendlich glücklich darüber. Auch ihren Minifreund konnten sie wiedersehen und ich meine Freundin.

Juni, Juli, August und September waren geprägt von viel Gartenzeit und gemeinsamen Grillen.
Die im Juni geplante Fußball EM wurde verschoben auf das kommende Jahr. Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen wenigstens einmal unsere Shirts anzuziehen. Der Großbrand einer Firma in unserer Region beschäftigt viele. Im Juli konnten wir unseren ersten Aufstieg im Direktvertrieb feiern und an der ersten virtuellen Renunion teilnehmen. Im August haben wir das Kinderzimmer renoviert und die Kinder haben ihre erste Nacht auswärts bei ihrer Oma verbracht. Aber so manches Wochenende in diesen Monaten, an dem wir zuvor früher ohne zu zögern losgefahren wären, haben wir dieses Jahr gezwungenermaßen zu Hause verbracht.

Der Oktober bot uns einiges. Neben dem ersten Urlaub den mein Mann hatte seit wir uns kennen, erlebten wir unseren 5 Jahrestag und den 2 Hochzeitstag. Darüber konnten gerade noch so die Geburtstage der Kinder feiern und den Geburtstagsbummel machen, bevor das gesamte Land wieder den Teil-Lockdown muss. Als damit klar war dass Weihnachtsmärkte auch nicht stattfinden werden, haben wir bereits Mitte November die Wohnung weihnachtlich dekoriert. So können wir jetzt den Dezember in unseren vier Wänden genießen und das Weihnachtsfest trotz strenger Ausgangsbeschränkungen in unserem Landkreis mit meiner Schwiegermutter feiern. Dabei werden wir den Heilig Abend unter uns vieren bleiben, den Weihnachtsgottesdienst per Livestream verfolgen. Den letzten Sonntag in diesem Jahr werden wir, sofern erlaubt und das Wetter mitspielt warm eingepackt grillend im Garten sitzen und uns vermutlich darüber unterhalten was das nächste Jahr vielleicht so bringt.

Fest steht an dieser Stelle für mich dass nichts fest steht. – Wir werden nichts Planen im kommenden Jahr. Wir werden Woche für Woche schauen was passiert und was möglich ist. Leider ist das mitten in dieser Pandemie und der damit verbundenen Politik auch derzeit gar nicht möglich. Das einzige was sich für uns erstmal nicht verändern wird, ist die Betreuungssituation. Da werden wir erst einmal jetzt die Pandemie abwarten und solang Kindergartenfrei die Betreuung innerfamiliär lösen. Was eigentlich nichts anderes heißt dass ich die Kinder zu 98 % Prozent der Zeit habe und weiterhin zu sehen muss wie ich die beiden, den Haushalt, Blog und Scentsy unter einen Hut bringe. – Das macht es herausfordernd aber auch sehr spannend.

Ich freu mich über Kommentare!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *