Der November beginnt mit good news in bad times, und mit viel euphorischer Planung für mich. Zum ersten Mal seit fast fünf Jahren brauche ich am Morgen auf niemanden mehr Rücksicht nehmen. Mein Mann hat jetzt andere Arbeitszeiten und verlässt das Haus noch bevor die Kinder aufstehen. Wenn ich also morgens meinen Sohn in den Kindergarten gebracht habe setze ich mich an unseren Schreibtisch, der im Schlafzimmer steht, und arbeite an meinem Blog, für meinen Direktvertrieb** und fülle meine Canva Bibliothek auf. Irgendwo da zwischen kümmere ich mich um den Haushalt. Im November bedeutet das auch dass ich schon Weihnachtsdeko hervor hole. 😊





Irgendwie komme ich nicht so richtig aus dem Quark wenn es um unsere Weihnachtsdeko geht. Ich habe zwar schon ein begonnen und die Anhänger an den Ästen in unseren Fenster ausgetauscht. Das war es aber auch schon. Vielleicht wird das ja die nächsten Tage besser und ich finde meine Motivation wieder. – Wobei eigentlich bin ich motiviert. Nur sind längstens 3 Stunden am Vormittag in denen keiner da ist auch nicht wirklich lange wenn man viel vor hat. Aber hey, meine „Über mich“ Seite hat ein kleines Update bekommen und ich habe mich zum Jahresrückblog von Judith Peters angemeldet. Diese krasse positive Blogenergie wie schon beim Blogtoberfest möchte ich mir keineswegs entgehen lassen. Außerdem hatte ich ohnehin überlegt einen Jahresrückblick zu schreiben. It’s a match!
Sankt Martin, mal zwei.
Sankt Martin gab es hier gleich zweimal. Einmal mit dem Kindergarten und einmal von der Kirche aus organisiert. Einmal mit gut gelauntem und einmal mit schlecht gelauntem Kind. Das andere Kind hatte bei beiden Umzügen beste Laune. 😅 Und am Ende waren beide doch schön. Und immerhin von einem Umzug gibt es Bilder mit Kind und Laterne.



Ein Highlight war es aber definitiv für beide Kinder aus sicherer Entfernung zu zusehen wie das große Martinsfeuer gelöscht wurde.

Mitte des Monats. Wir haben gerade den 12. November hinter uns gelassen. Verrückt.
Nicht mehr drei Wochen jetzt und wir haben den ersten Dezember, gefühlt hänge ich gerade mit allem hinterher. Wenn ich mich aber umhöre wird mir bewusst dass es allen Familien so geht. Keine ist im Zeitplan und falls doch ist es ein glücklicher Zufall. Oder aber das Helfer-Netzwerk ist gut organisiert. Wenn du diesen Absatz liest ist irgendwann Dezember oder später. Ich schreibe ihn an einem Wochentag Vormittags um kurz nach 11.00 Uhr. Im Hintergrund höre ich die Waschmaschine schleudern, die Wäsche ist also gleich fertig zum Aufhängen und ich habe noch eine Stunde und wenige Minuten dann muss ich los meinen Sohn abholen. Gerade überlege ich also was für mich Sinnvoll ist noch angefangen zu werden. Ob ich mit meiner To Do Liste weiter mache, Fotos für die nächsten Blogbeiträge mache oder einfach Küche und Bad putze. Bis jetzt habe ich quasi nur Alltagsaufgaben erledigt: alle Betten gemacht, Wäsche vom Wochenende weggefaltet, Spülmaschine ausgeräumt, die Kaffeekanne weggespült … lauter Kleinschiss. Eigentlich nicht der Rede wert, in Summe aber doch Zeitfressend.
Meine Meinung dazu: Selbst wenn ein Handgriff nur zwei Minuten dauert, fünfzehn davon füllen schon eine halbe Stunde. Entweder mach ich diese fünfzehn Handgriffe selbst oder diskutiere mit den anderen Mitbewohnern eine Stunde ob es Sinnvoll ist dass sie es selbst erledigen. Damit ich vielleicht unterm Strich zehn Minuten mehr Zeit habe, weil fünf Handgriffe übernommen werden. Wobei die zwei Minuten Dauer für den Kleinschiss nur ein Zeitwert ist um das ganze greifbar zu machen. Es gibt auch Aufgaben und Handgriffe die dauern auch mal ’ne Minute oder zwei länger.
Auch Mitte November trudelt eine Kooperationsanfrage in mein E-Mail Postfach. Krass, da findet jemand mich und meine Blogartikel so gut dass er mit mir zusammenarbeiten möchte. Verrückt! Angestoßen durch diese Mail erstelle ich mein aller erstes Media Kit. Zum Glück findet man auf Pinterest genügend Ideen und Inspirationen dazu.




Noch mehr Weihnachten gibt es im Kinderzimmer. Dort bekommen die Kinder wieder ihr eigenes Weihnachtsbäumchen aufgestellt und an die Fenster kommen weihnachtliche Fensterbilder der Lieblingshelden.
Für mehr erste Male auch mit 36 noch. Ging es im November auch noch zum Bürgerschießen des Schützenvereins unserer Stadt. Am Vorabend des eigentlichen Pokalschießen war Zeit für ’s Trainig. Bis dahin hab ich ja wirklich noch nie geschossen, aber auch mit 141 Punkten Ringen nach 20 Schuss wohl auch gut abgeschnitten. – Und am Ende is es so gar nicht anders wie Fotografieren: anlegen, fokussieren, abdrücken. Einen Abend später. Pokalschießen. 167 Ringe geschossen. Nach abschließender Berechnung lag ich bei 176,5 Ringe. Das gab in der Einzelwertung den zweiten Platz und ’n Pokal. Verrückt! Mein erster Pokal überhaupt. Die Kinder haben es bejubelt und mein Mann war etwas verkniffen. Kein Wunder, denn trotz Erfahrung lag er hinter mir zurück.


Noch ein Highlight waren die beiden Termine mit meinem Sohn. Da waren der Schuleingangstest, für seine Einschulung im nächsten Jahr und Plätzchen backen im Kindergarten. Beim Test hat er sich gut geschlagen und die allgemeine Beurteilung beim abschließenden Gespräch hat mich als Mama wenig stolz. Außerdem war ich erleichtert als es hieß dass er ab Sommer ebenfalls die örtliche Grundschule besuchen kann. Man kennt kennt ja sein Kind, und weiß wenn es etwas nicht möchte tut es das nicht und rennt lieber mit dem Kopf durch die Wand. – Keine Ahnung von wem er das hat. 😅
Und als wäre immer noch nicht genug passiert und gemacht worden hatte unsere Tochter kurz Ende des Monats eine Entzündung im Auge. Unsere Ärztin hält es für besser sie für einen Tag aus der Schule zu lassen. Gleichzeitig bittet der Kindergarten darum nach Möglichkeit die Kinder zu Hause zu betreuen. Also gönne ich uns dreien ein verlängertes Wochenende. Mit dem Grinch, Basteln, Kekse verzieren und dem Aufstellen unseres Weihnachtsbaumes. Zur Belohnung für so viel Tun gab es noch den ersten Schnee der Saison. – Vielleicht gibt es ja dieses Jahr weiße Weihnachten? Wobei die Kinder dann nicht Olafs … äh … Ulfies und Sebastians Lied singen könnten. Das lief hier bereits im November auf und ab. Eigentlich die komplette CD.* Gut hörbar für die ganze Familie.
Was steht an im Dezember?
Der Dezember bietet Abwechslung: Wir wollen zum Weihnachtsmarkt hier im Städtchen, nach Wiesbaden zum Weihnachtstheater in der Move Church° mit Bus und Bahn. Das Verkehrsmittel wünschen sich die Kinder schon länger und ich hoffe das Wetter spielt mit. Ich möchte außerdem mit den Kindern Plätzchen backen. Im Kindergarten ist Weihnachtsfeier und der lebendige Adventskalender geht in eine neue Runde. Am 6. Dezember macht der dabei der Kindergarten mit und geplant ist dass wir auch da vorbei schauen möchten. Und ich werde beim Jahresrückblog mitbloggen.

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