Der Morgen
Der Wecker des Mannes und mein Wecker klingeln um 5.00 Uhr im Duett. Während mein Mann sofort aufsteht, drehe ich mich noch mal für fünf Minuten. Meine Blase nötig mich aufzustehen. Mit geleerter Blase entscheide ich mich, in dem Wissen dass nur das Schulkind um 9.30 Uhr noch mal zum Arzt soll, mich noch mal hin zu legen. Um kurz vor 6.00 Uhr stehe ich dann tatsächlich auf. Während ich im Bad bin werden beide Kinder wach und kommen einer nach dem anderen zu mir. Während das Kindergartenkind seine Bronchitis bereits hinter sich hat, ist das Schulkind noch immer erkrankt und tatsächlich auch vom Arzt bis einschließlich Freitag krankgeschrieben. Das Kindergartenkind darf erst nach zwei Tagen Fieberfreiheit wieder in den Kindergarten. Das wäre stand jetzt am Donnerstag.
Nach dem beide auf dem Klo waren schicke ich sie noch mal kurz in ihre Betten bis wenigstens komplett angezogen bin. Im Anschluss daran messe ich beim Schulkind erstmal Fieber. 37,1°C – leicht erhöht. Wenn es so bliebe wäre ich zufrieden. Sie bekommt also erst mal nur das was der Arzt letzte Woche gegen den Husten und für die Bronchien verschrieben hat. Das Kindergarten bekommt die Medikamente ebenfalls noch für ein paar Tage.
Um kurz 8.00 Uhr schicke ich das Schulkind ins Bad, damit es sich fertig macht. Gegen halb zehn wird sie von der Oma abgeholt weil sie mit ihr zum Arzt fährt. Derweil mache ich Frühstück für beide Kinder. Ein Reiheweck mit Schokostückchen, gestern noch beim Bäcker besorgt, und etwas Obst. Für mich gibt es eine Tasse Kaffee und das übrige Geschirr zum Ausräumen aus der Spülmaschine zum ausräumen. Nach dem Frühstück klingelt es auch schon an der Tür. Die Omi ist da und holt das Kind ab. Während jetzt beide beim Arzt warten sorge ich dafür dass auch das Kindergartenkind sich fertig für den Tag macht und leiste Hilfestellung wenn nötig. Aber auch er schafft immer mehr alleine. Das macht mich richtig stolz. Seine anschließende Spielzeit nutze ich um mir noch schnell meine Haare zu trocknen, die Betten der Kinder aufzuschütteln und die Waschmaschine einzuschalten.
Gegen 11.45 Uhr ist das Schulkind auch wieder mit der Oma zurück vom Arzt. Sie hat eine Mittelohrentzündung und dafür ist die Bronchitis schon ausgeheilt. Dass wir gerade so zusammen sind alle nutze ich aus und lasse die Kinder Kleidung anprobieren, die mir meine Nachbarin besorgt hat für die Hochzeit der Patentante eines der Kinder im August. Tatsächlich passt auch alles wie erhofft. Im Anschluss daran setze ich mich mit dem Kind an den Tisch und bespreche die gestrigen Matheaufgaben die sie heute noch zu erledigen hat. Das macht sie auch schon sehr selbstständig, so kann ich mich unser Bett noch aufschütteln und die Wäsche von gestern abhängen.
Der Mittag
12.45 Uhr. Vielleicht sollte ich mich so langsam um das Mittagessen kümmern. Es gibt Reste von Sonntag, die muss ich nur noch aufwärmen. Gut wenn man es sich so auch einfach machen kann. Vorher hole ich aber noch die Wäsche aus der Waschmaschine, dann kann ich die Wäsche aufhängen während der Backofen vorheizt.
Fertig werde ich damit allerdings nicht weil mir einfällt dass die Kinder noch ihre Medikamente zum Mittag bekommen sollten. Also schieb ich das noch dazwischen. Und trinke selbst auch mal ein Schluck. Das kommt eh immer viel zu kurz. Um kurz nach zwei sind auch schon die Spuren vom Mittagessen auch schon wieder beseitigt. Das Kindergartenkind bastelt Papierflieger. Und das Schulkind hab ich mit fiebersenkendem Medikament zurück ins Bett geschickt. Auf mich wartet jetzt noch die Wäsche die aufgehängt werden möchte. Danach schau ich mal was wir bei dem Regen heute noch anstellen können. Vielleicht machen wir uns ein Film an oder spielen was zusammen.
Wir entscheiden uns schnell. Zuerst befüllen wir den Hasen den das Kindergartenkind im letzten Jahr gebastelt hat mit Watte und Kressesamen. Und dann machen wir uns einen Film an. Das Schulkind fühlt sich etwas besser und macht ein paar der heutigen Schulaufgaben. Später bringt mein Mann noch das Medikament für die Mittelohrentzündung und das Antibiotika aus der Apotheke mit. Im Anschluss an den Film falte ich noch die trockene Wäsche zusammen und räume sie weg. 16.15 Uhr sind es in zwischen verrät mir übrigens der beiläufige Blick auf die Uhr. Und die Kinder bauen gerade beide mit ihren Klemmbausteinen.
Gegen 17.30 Uhr bin ich fertig, und auch mein Mann kommt nach Hause mit den Ohrentropfen für unser Schulkind. Ich les mich in die Anwendung ein. Keine fünf Minuten später hat sie ihre ersten Tropfen für weitere fünf Minuten im Ohr. Jetzt mach ich mir noch schnell einen Cappuccino und starte noch für die Dauer des Trinkens mein Simulationsspiel.
Der Abend
Gegen kurz nach halb sieben läute ich den Abend ein. Dafür bereite ich das Abendbrot der Kinder zu. Es gibt selbstgebackenes Brot mit Belag, dazu ein halben Apfel und ein Ei. Als Nachtisch gibt es eine süße Kleinigkeit. Im Anschluss an das Abendbrot bekommt jedes Kind noch seine Medikamente. – Ich bin froh wenn das am Freitag rum ist. Die Kinder sicher auch.
Um 20.00 Uhr sind die Kinder im Bett. Während sie ihre Reise ins Traumland antreten gehe ich ins Bad um mich auch für das Bett fertig zu machen. Allerdings hat unser Kater andere Pläne und steht fordernt vor mir auf unserer Waschmaschine. Er will kuscheln. Wehe ich komm dem nicht nach. Es kam schon vor dass er dann die Krallen ausgefahren hat. Deshalb schaffe ich es auch erst um 20.40 Uhr wieder aus dem Bad. Auf dem Weg ins Schlafzimmer stoppe ich noch kurz in der Küch um mir eine Wärmflasche für ins Bett zu machen.

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