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Was machst du eigentlich den ganzen Tag? || April 2024

Um kurz vor sechs bin ich heute früh aufgestanden. Erstmal aufs Klo.  Im Bad fiel mir auch der Wäscheständer ein den ich gestern Abend in die Dusche gestellt habe, und der deshalb auch den Eingang ins Bad etwas schmälert. Möglich also dass ich da erstmal beherzt dagegen gerannt bin. Immerhin war ich danach schlagartig wach. Und hab das Ding ins schlafzimmer verfrachtet. Danach hatte ich mir eigentlich vorgenommen mit dem Freitags-Füller hier weiter zu machen. Noch mal schön eingekuschelt im Bett. Klappt ja in der Theorie eigentlich auch dank Blog-App aufm Handy. Allerdings fuchst mich heute die Technik. Also beschließe ich was einfaches und starte mit dem Beitrag den du gerade liest. Bevor ich jetzt also wirklich aufstehe tippe ich über die Handytastatur meinen ersten Absatz in der App. Das klappt wenigstens.

Nach dem ich dann jetzt tatsächlich aufgestanden bin mache ich als erstes ein paar Übungen für die Wirbelsäule. Hier habe ich in den letzten zwei, drei Wochen gemerkt dass es da gerne wieder etwas beweglicher werden darf. Nach dem ich über Wochen wegen verklebter Faszien vermehrt in Schonhaltung vor mich hin geschlichen bin. Zum Glück sind Ferien und ich kann mir die Zeit direkt nach dem Aufstehen nehmen weil keiner pünktlich los muss. Nach den Ferien werde ich wohl doch wieder eher aufstehen und die Zeit zu haben. – Nach den Übungen noch vor dem Duschen gehen unser Bett aufgeschüttelt und einen von zwei Wäscheständern leer gemacht. Die Kinder schlafen auch noch.

Am Ende war es dann aber doch so dass die Kinder wach wurden und ins Bad kamen bevor ich unter der Dusche war. Von da an ging es im Bad zu wie im Taubenschlag. Rein, raus. Raus, rein. – Ich würde manchmal echt gerne abschließen in solchen Momenten. Allerdings bin ich alleine mit den Kindern. Außerdem ist haben wir nur dieses eine Bad. Da muss man manchmal Abstriche machen. Bis wir alle drei tagfertig waren dauere es dann ein wenig länger. Zumal ich bei meiner Hose nochmal eine naht vernähen musste die sich etwas gelöst hat. Als wir alle sind fertig waren hab ich noch schnell eine Wäsche eingeschaltet, Frühstück für die Kinder gerichtet, mir eine Tasse Kaffee gemacht und zum PC gestellte, den zweiten Wäscheständer ebenfalls von Wäsche befreit um im Anschluss daran zu meinem Kaffee zu setzen und jetzt endlich den Freitags-Füller zu tippen. Ach ja, Taschengeld habe ich den Kindern auch hingelegt. Jede Woche gibt es einen Euro. Damit dürfen sie machen was sie möchten. Meistens wird gespart für größere Wünsche die wir ihnen nicht mehr zwischen durch und fernab von Geburtstag, Ostern oder Weihnachten erfüllen möchten. Ostern fällt schon geringfügig größer aus weil bis Ende Oktober zu den Geburtstagen noch viel Zeit vergeht.

Um die Mittagszeit Geschwisterstreit. Jeder möchte was spielen. Mit dem anderen aber keine möchte spielen was der andere möchte. Streitgrund Nummer eins. Du kennst das. Ich bin dabei ja eim verfechter davon dass beide Kinder nicht unbedingt miteinander spielen müssen, wenn sie unterschiedliches wollen und jeder auch ohne den anderen Spielen kann. Danach kam das ältere Kind auf die Idee es könne Bienenforscher spielen. In der Wohnung. Jetzt haben wir nicht so viele bis gar keine Bienen in der Wohnung. Eigentlich wollte ich ihr einen Vorschlag unterbreiten wie das möglich wird. Aber nach dem sie selbst erkannt hat dass das in der Wohnung eher nichts wird hat sie komplett dicht gemacht. Immerhin spielen jetzt beide seit Ewigkeiten mit der Holzeisenbahn. Solange das harmonisch läuft falte ich also die Wäsche. Bevor ich mit einem Mittagessen dazwischen grätsche.

Zum Mittag gab es Sandwiches. Die Wäsche ist weggefaltet und frisch gewaschene Wäsche aufgehängt. Jetzt gibts Film und Chips. Während mein Mann mit meiner Schwiegermama den Wocheneinkauf erledigt. Bis hier hin wurde war es aber eine längere Reise. Nach dem harmonischen Spiel vom Vormittag kame jedes Kind auf andere Ideen. Solche die der jeweils andere nicht wollte und das auch ausdrücklich erwähnte. Und solche, die nicht einfach so sofort umsetzbar waren. Bei solchen Situationen merke ich richtig wie dünnhäutig ich in Ferienzeiten werde. Zwei Kinder von morgens bis abends betreuen, selbst wenn man nicht ständig auf alles anspringt was gewünscht wird, den Haushalt machen, sich und seinen persönlichen Zielen gerecht zu werden ist arbeit. Und ja man ahnt es bevor mam Kinder bekommt. Wahrhaben möchte man es trotzdem nicht.

Heute kam über den Mittag noch eine Lieferung mit neuen Büchern für die Kinder. Da unser Schulkind eh noch Lesen wollt nehmen wir uns auch direkt eines der neuen Bücher vor. Die Lesempfehlung ab acht Jahren hielt sie auch nicht davon ab. Aber gemeinsam lesen könnte nicht entspannter sein. Mittlerweile ist auch mein Mann wieder Zuhause und hat schon die Einkäufe verräumt. Heute gibt es Pizza. Es ist nämlicher unser zweiwöchentlicher Familienpizzaabend. Den lassen wir jetzt auch so entspannt wie möglich ausklingen.

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