Heute morgen um viertel vor sechs auf gestanden obwohl ich bei den derzeitigen Temperaturen am liebsten morgens noch länger liegen bleiben würde. Aber die Kinder müssen in die Schule, da hilft nichts. Da ist auch keiner der das mal schnell übernehmen kann. Der Mann verlässt unser heimisches Nest nämlich grundsätzlich schon zum halb sechs damit er pünktlich um sechs Uhr auf der Arbeit ist. Also ab mit mir ins Bad und tun was man da so am morgen tut… Um halb sieben klingelt der Wecker der Kinder, und zwei verschlafene Zwerge öffnen die Tür zum Bad während ich in noch meine Hose schlüpfe. Eines geht direkt an mir vorbei aufs Klo, das andere verschwindet noch mal raus um ein Schluck zu trinken und zu warten bis ich das Feld räume.
Beim verlassen des Bades laufe ich an den Schulranzen der Kinder vorbei und nehme sie mit in die Küche um dort die Brotdosen einzupacken und die Trinkflaschen zu füllen bevor ich sie ebenfalls einpacken. Zwischendurch schiele ich mit einem halben Auge immer wieder ins Bad, dass sie beide Kinder zügig fertig machen. Danach mach ich ihnen die Haare. Ein Pferdeschwanz fürs Mädchen und ein wenig Nass und zurecht geföhnt für den Jungen. Jetzt wird es Zeit für ein kleines Frühstück. Standartmäßig gibt es entweder Müsli oder Cornflakes. Heute gab es Schokoladige Cornflakes für beide. Nach dem Frühstück ziehen sich beide die Jacken an, dann verabschiede ich beide um halb acht aus dem Haus und starte in meinen Morgen. Küche aufräumen und Frühstücksgeschirr in die Spülmaschine, Wäsche waschen, trockene Wäsche falten und wegräumen, alle Betten machen, frisch gewaschene Wäsche aufhängen… Danach gibt es Frühstück für mich. Heut Flüssig. Mittlerweile sind es einfach kurz vor elf Uhr und in weniger als einer Stunde kommen die Kinder schon wieder nach Hause.
Beide Kinder sind zurück von der Schule und beide Erzählen von ihrem Morgen. Es überfordert mich ja jedes Mal wenn beide gleichzeitig erzählen und keiner den anderen richtig zu Wort kommen lässt. Deshalb unterbreche ich beide jedes Mal und bitte sie sowohl ihre Schuhe als auch ihre Jacken auszuziehen und alles auf seinen Platz zu räumen. Während ich mich ans Mittagessen mache. Heute gibt es Ofen – Pfannekuchen. Ich wollte damit einfach mal was neues Ausprobieren und das Ergebnis kam bei uns dreien richtig gut an. Ich denke nicht dass ich Pfannekuchen jemals wieder anders machen werde. Es sei denn ich finde im Herbst wieder die Backmischung für Kürbis – Pancakes im Drogeriemarkt des Vertrauens. Nach dem Essen ist vor den Hausaufgaben. Also einmal schnell über den Tisch wischen und damit die Kinder ihre Schulsachen auspacken können. Blick ins Hausaufgabenheft und auf die Aufgaben. Wir klären kurz die offenen Fragen bevor sie loslegen und ich in der Küche verschwinde um das Mittagschaos zu beseitigen. Zwischendurch stehe ich logischerweise immer für Nachfragen zur Verfügung und helfe weiter. Am Ende checke ich bei beiden noch alles einmal durch. Ergebnisse korrekt? Schriftbild ok? Wenn alles zufriedenstellend ist dürfen sie einpacken und spielen gehen.
Allerdings wurde heute erstmal nicht gespielt, sondern wir haben ihre Schreibtische ausgemistet und aufgeräumt. Ziel ist es dass sie nach den Sommerferien beide dort ihre Hausaufgaben machen sollen. Eine ganze Kiste für die Papiertonne haben wir aussortiert, und es ist immer noch so viel auf den Tischen. Aber jetzt ist Ordnung und ich hoffe die hält etwas länger an. Danach hieß es für den Jungen noch lesen üben und für das Mädchen Duschen. Sie macht das tatsächlich schon sehr selbstständig nur hinter her beim Haare trocknen muss ich noch helfen. Mittlerweile sind es einfach schon kurz nach drei Uhr und beide fragen nach ihren Tabletts. Ich lasse sie spielen und Aufgaben in der Anton App lösen. Drei dreißig Minuten Zeitblöcke mit fünfzehn Minuten Pause dazwischen. Danach ist Schluss für heute und vermutlich schon Zeit für das Abendbrot. Trotzdem nutze ich die Zeit um diesen Blogartikel zu schreiben. Unterbrochen werde ich nur vom Mann, der war bei der Klassenlehrerin des Jungen beim Elternsprechtag. Aber es war nichts gravierendes das Besprochen wurde, sondern nur das was ich bereits vermutet hatte. Der Junge muss mehr aus sich raus kommen. Aber was das angeht kommt er ganz nach mir. Ich war in der Schule auch ein sehr ruhiges Kind, hatte dazu grundsätzlich das Gefühl die Dinge nicht zu wissen und habe mich deshalb nur sehr selten gemeldet.

Ein Kommentar zu „Was machst du eigentlich den ganzen Tag? || Februar 2025“