Monatsrückblick

Monatsrückblick || August 2025

Hinter uns liegen zwei drittel des Jahres. Verrückt! Ich meine wie schnell ging das jetzt? Gerade die letzten zwei, drei Monate, die Sommermonate sind nur so dahin geflogen. Von den Sommerferien fange ich da gar nicht erst an. Die letzten zwei Wochen der waren mit einem Augenblick vorbei. Gefühlt vergeht die Zeit immer schneller. Besonders dann wenn man einfach so in den Tag hineinlebt. Dass haben wir zum Ende der Sommerferien nämlich perfektioniert: ausschlafen, lesen und vorlesen, Lego bauen und kreativ sein…

Ich hatte mein Handy viel weniger in der Hand als sonst und habe es dabei nur wenig vermisst. Dazu habe ich tatsächlich kaum Fotos gemacht und wenig gebloggt. Umso mehr Zeit floss hingegen in Canva. Dort habe ich meinen Anteil an der Bibliothek weiter aufgestockt und mein Profil gefüllt. Mittlerweile dürfen sich andere Nutzer über mehr als 100 Designs von mir freuen.

Lebensstil oder lästige Pflicht

Die Aufgaben in einem Haushalt gleichen oft mehr einer endlosen Aufgabenliste. Nicht immer habe ich die Dinge die auf dieser Liste standen geliebt. Die Wäsche, das Kochen, den Abwasch. Und das jeden einzelnen Tag, immer und immer wieder. Zuletzt fühlte sich all das wie eine Last an, die sich nicht lohnt. Egal wie oft ich die Wäsche wasche der Wäschekorb ist nie leer und egal wie oft ich Koche oder Spüle die nächste Mahlzeit würde in ein paar Stunden wieder gemacht werden müssen und dann muss auch wieder gespült werden. Als die Kinder noch kleiner waren war das für mich immer selbstverständlich. Ich bin richtig in meiner Rolle als Mutter und Hausfrau aufgegangen. Für mich war es ein Lebensstil. Es ging mir um die Menschen für die ich diese Aufgaben tue. Ich habe die Dusche geputzt weil ich sie zu einem hygienischen und sauberen Ort machen wollte an dem man sich nach dem Duschen frisch und sauber fühlt. Mir war es einfach wichtig unser Zuhause zu einem schöne, gemütlichen und sicheren Ort zu machen an dem wir einfach wir selbst sein konnten. Selbst wenn es mir manchmal zu viel wurde habe ich die Dinge getan nicht weil sie getan werden mussten sondern wegen der Menschen um mich herum.

Im lauf der Zeit ist mir diese Haltung aber abhanden gekommen. Zunehmend fühlte es sich in mir an als würde ich nur funktionieren und dabei aber gleichzeitig nichts erledigt bekommen. Gleichzeitig wurde mir eben genau das zum Vorwurf gemacht ich nicht schaffe und mein Mann hier so viel zu tun habe. Irgendwann steckte ich in einem Strudel aus Selbstoptimierung, fehlender Selbstakzeptanz und mangelnder Wertschätzung. Letzteres am meisten gegenüber mir selbst, aber auch gegenüber den Menschen und Dingen um mich herum. Zusätzlich wurde ich konfrontiert mit hässlichen Gerüchten über mich und meine Familie, die ich hier nicht wiederholen möchte. Und ich merke wie so langsam wieder Heilung in den Bereich hinein kommt und ich wieder in diese Haltung hineinkomme die Hausarbeit nicht als lästige Pflicht zu sehen sondern als Lebensstil, von dem ich auch Pause machen darf wenn mir danach ist.

Schreibe hier die Überschrift über dein Thema (dupliziere so oft wie nötig)

Schreibe hier über dein Thema

Gebloggt im August:
Gehört im August:
Sonst so im August:

Ein Kommentar zu „Monatsrückblick || August 2025“

Ich freu mich über Kommentare!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *